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Neurologische und psychische Störungen: Teil 2

 

 

Die Themen


 

Die verlinkten Einträge in nachfolgender Inhaltsübersicht führen zu den thematischen Abschnitten im vorliegenden Kapitel.

Alexie → Schriftblindheit
Aphasie → Sprechunfähigkeit
Hydrocephalus → Wasserkopf
Nervöse Übererregbarkeit
Neuropathie
Parkinson - Syndrom (Parkinsonismus)
Psychotrauma
Restless Legs - Syndrom (RLS)
Rett - Syndrom
Schädel - Gehirn - Trauma
Schizophrenie
Schlaf - Störungen
Schlaganfall
Schluckauf (Singultus)
Schriftblindheit (Alexie)
Schwindel
Singultus → Schluckauf
Sprechunfähigkeit (Aphasie)
Tinnitus
Tourette - Syndrom
Wasserkopf (Hydrocephalus)
Zwangsstörungen

 

 

Nervöse Übererregbarkeit


 

Bibliographie

 

Schlafmittel Löwenzahn. N. N. In: DAKmagazin fit 2001; (4): 5. [Löwenzahn - Blätter enthalten Lactucerol, einen Opiat - ähnlichen Stoff, der beruhigend auf das vegetative Nervensystem wirkt; wegen dessen Fettlöslichkeit wird seine Verfügbarkeit für den Körper durch Verzehr der Blätter zusammen mit Fett erhöht.]

Chemie für alle Jahreszeiten. Schwedt, G. WILEY - VCH - Verlag: Weinheim 2007: 73. [Der Duft der Blüten des März - Veilchens (Viola odorata L.) soll eine beruhigende Wirkung haben.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Neuropathie


 

Bibliographie

 

Neue Therapie gegen diabetische Neuropathie. idw / fs In: Ärztliche Praxis [Internet - Ausgabe] / Abteilung "Neurologie / Psychiatrie" 21.02.2008. Adresse der Veröffentlichung: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_aktuell_neuropathie_1203603768.htm&n=1 [Registrierung erforderlich]. [Eine diabetische Neuropathie wird mit verursacht durch Schwellung von Nerven infolge Einlagerung von Wasser. An anatomischen Engstellen kann es dadurch zur Drückschädigung solcher Nerven kommen. Eine chirurgische Druck - Entlastung analog der beim Karpaltunnel - Syndrom ist wirksam gegen neuropathischen Schmerz und beugt Folgen wie offene Wunden, Infektionen und Amputationen vor. In Deutschland wird das Verfahren von Prof. Peter Vogt an der Medizinischen Hochschule Hannover angeboten.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Parkinson - Syndrom (Parkinsonismus)


 

Adressen für Parkinson - Kranke


 

Einige Arzneimittel wie Neuroleptika, Prokinetika, Reserpin, α - Methyldopa, Lithium, MAO - Hemmer und Calcium - Antagonisten können als Nebenwirkung Zeichen eines Parkinson - Syndroms verursachen. Die Beipackzettel dauerhaft eingenommener Medikamente sollten daher auf entsprechende Nebenwirkungen durchgesehen werden.

Immer wieder geraten in der Agrarwirtschaft eingesetzte Biozide (Insektizide, Pestizide, Herbizide) in Verdacht, bei genetisch Disponierten an der Entstehung eines Parkinson - Syndroms beteiligt zu sein. Viel weiter verbreitet ist der Kontakt mit Biozid - Rückständen in Lebensmitteln, wenn auch auf sehr viel niedrigerem Niveau. Erkrankte können den Konsum dieser Chemikalien durch Ernährung mit Produkten aus biologischem Anbau verringern. Sie würden damit möglicherweise zugleich auch zum Schutz von landwirtschaftlich Beschäftigten, besonders in ärmeren Ländern, vor Biozid - induziertem Parkinsonismus beitragen. Siehe hierzu auch den Abschnitt "Angst - Störungen".

Da Kohlenstoffmonoxid (CO) Parkinsonismus verursachen kann, sollte die Aufnahme dieses Gases vermieden werden. Es entsteht bei unvollständiger Oxidation Kohlenstoff - haltiger Substanzen, was bei allen Verbrennungsvorgängen im Alltagsleben der Fall ist, und ist daher in Abgasen zum Beispiel folgender Quellen enthalten: Verbrennungsmotoren von Kraftfahrzeugen, brennende Tabak - Waren, Gas - Flammen, Kamin - Feuer, Kohle - Herde.

Chronische Mangan - Vergiftung kann zu einer Parkinsonismus - ähnlichen Erkrankung führen. Gefährdet waren früher vor Allem Manganerz - Staub - Exponierte. Heutzutage ist eine Mangan - Überladung in der Allgemeinbevölkerung theoretisch denkbar durch langdauernden Konsum Mangan - reicher Lebensmittel, Mangan - haltiger frei käuflicher Nahrungsergänzungsmittel und Mangan - reicher Brunnen- oder Mineralwässer. In ländlichen Regionen kann durch Bodenbearbeitung bei Trockenheit aufgewirbelter Staub eine Quelle inhalativer Mangan - Zufuhr sein. Die Feststellung der täglichen Aufnahme von Mangan bei Betreuten kann erfolgen mittels Tabellen zu Inhaltsstoff - Gehalten von Nahrungsmitteln, Informationen von Wasserwerken zu Stoffen im Trinkwasser und Etiketten auf Mineralwasser - Flaschen sowie Deklarationen von Nahrungsergänzungsmitteln. Da der Körper Mangan - Depots aus vergangener Überzufuhr abbauen kann, hat schon die Begrenzung auf eine normale Zufuhr therapeutischen Wert, auch wenn bereits aufgetretene Schäden zur Beständigkeit neigen.

Auch eine überhöhte Zufuhr von Cobalt, enthalten in einigen frei käuflichen Nahrungsergänzungsmitteln und in Säure - haltigen flüssigen Lebensmitteln, die in mit Cobalt - haltiger Glasur überzogenem Geschirr aufbewahrt wurden, kann Parkinsonismus verursachen.

Da Parkinson - Kranke zu verringerter Aufnahme von Flüssigkeit neigen, sollten Betreuende auf derartige Defizite achten.

 

Bibliographie

 

Strategien gegen Parkinson. Erdnüss, F. In: JOGU / Das Magazin der Johannes Gutenberg - Universität Mainz Juli 2007; (201): 26 - 27. [Diagnostik: Computer - Tomographie (CT), Magnet - Resonanz - Tomographie (MRT) (Kernspin - Tomographie), Single Photon Emission Computed Tomography (SPECT) in den Varianten FP - CIT - SPECT, mit dem Dopamin - produzierende Nervenzellen markiert werden können, oder IBZM - SPECT, das Bindungstellen von Dopamin in den Basalganglien anzeigt und atypische Parkinson - Syndrome erkennen lässt; Reaktion des Körpers auf L - Dopa. Körperliche Bewegung verbessert das Befinden von Patient/inn/en; auch Physio- und Ergotherapie sind wirksam.]

Parkinson / Wenn die Bewegung aus dem Rhythmus gerät. Sommer, M. In: a tempo / Das Lebensmagazin Juli 2007; (91): 20 - 21. [Durch regelmäßige Heileurhythmie kombiniert mit Naturheilmitteln soll im Anfangsstadium der Erkrankung eine Rückbildung der Symptome erreichbar sein. Von einem seit Jahren auf den Rollstuhl angewiesenen, stark bewegungseingeschränkten Patienten wird berichtet, dass er einmal seinen Rollstuhl verließ und in ein Gewässer sprang, um ein Kind in Lebensgefahr zu retten; danach fiel er wieder in seine frühere Starre zurück.]

Clinical features and laboratory findings for differentiating parkinsonian syndromes. Benecke, R. In: Journal of Neurology 2002; 249 (Suppl. 3): III/6 - III/14.

Early diagnosis of Parkinson´s disease. Becker, G. / et al. In: Journal of Neurology 2002; 249 (Suppl. 3): III/40 - III/48.

Tief im Hirn. Dubiel, H. Antje Kunstmann Verlag: München 2006 [Erfahrungsbericht eines erkrankten Wissenschaftlers.]

Chronische Kobaltvergiftung in der Endoprothetik. Steens, W. / et al. In: Der Orthopäde 2006; 35: 860 - 864. [Abrieb einer Gelenk - Endoprothese aus Metall kann eine Cobalt - Vergiftung mit Parkinsonismus - ähnlichen Symptomen, siehe oben, verursachen.]

Leberschäden und Spielsucht. N. N. In: test Mai 2007; (5): 87. [2007 neu in die Beipackzettel von Medikamenten aufzunehmende Hinweise: Libido - Steigerung, Hypersexualität und Spielsucht als Nebenwirkungen von Dopamin - Agonisten; Fibrosen und Herzklappen - Veränderungen als Nebenwirkungen von Cabergolin und Pergolid.]

Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte. Sacks, O. [Mehrere Ausgaben.]: Kapitel "Schräglage" und "Witty Ticcy Ray". [Eine horizontale Marke als Brillenvorsatz ermöglicht Parkinson - Kranken, ihre ansonsten nicht wahrgenommene Schiefhaltung zu erkennen und zu korrigieren. "Der bewegungsunfähige Parkinson-Patient kann singen und tanzen, und wenn er das tut, ist er völlig frei von den Behinderungen seiner Krankheit, ..."]

[Presse - Berichte im Frühjahr 2007.] [Der Zustand der Parkinsonismus - kranken Ordensschwester Marie - Simon - Pierre verschlechterte sich nach dem Lebensende von Papst Johannes Paul II., der unter derselben Erkrankung gelitten hatte. Daraufhin begannen die Mitschwestern um dessen Hilfe für sie zu beten. Marie - Simon - Pierre konnte nicht mehr und bat um Dienst - Befreiung. Die Ordensoberin bat sie, noch durchzuhalten, Johannes Paul habe sein letztes Wort noch nicht gesprochen. Der Versuch, seinen Namen aufzuschreiben, scheiterte am Zittern ihrer Hand. Nach dem Abendgebet versuchte sie es, einer Eingebung folgend, erneut: Nun war die Schrift lesbar. Als sie am nächsten Morgen aufwachte, waren Zittern und Schmerzen verschwunden. Eine Neurologin bestätigte das Verschwinden der Krankheitssymptome. Nach ihrer Genesung nahm Schwester Marie - Simon - Pierre ihre frühere Berufstätigkeit in einer Entbindungsklinik wieder auf.]

Harnsäure bremst Parkinson. In: Ärztliche Praxis. Internet - Ausgabe vom 15.04.2008 [Registrierung erforderlich]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_parkinson_parkinson_120825345708.htm&n=1 [Eine erhöhte Harnsäure - Konzentration im Blut war in einer Studie statistisch mit einem langsameren Fortschreiten eines Parkinsonismus verknüpft. Anm. des Bearb.: Da erhöhte Harnsäure - Gehalte nach einer anderen Studie auf eine latente Schädigung einer Niere hinweisen [3], könnte spekulativ auch eine durch gebremste Ausscheidung lebensnotwendiger, vor Parkinsonismus schützender Spurennährstoffe diese Beobachtung erklären.]

Ultraschall entlarvt Parkinson. In: Geo August 2009; (8): 150. [Nach einer Studie des Teams um C. Arning, Asklepios - Klinik in Hamburg - Wandsbek, reflektiert bei 80 Prozent der untersuchten Parkinson - Kranken die Substantia nigra, ein Gewebe im Gehirn - Stamm, von einer Sonde an der Schläfe ausgehenden Ultraschall stärker als bei den meisten Gesunden, unter denen bei 10 Prozent ein verstärktes Echo auftritt. Hoch ortsauflösende Ultraschall - Sonden könnten ein schonendes diagnostisches Hilfsmittel bei dieser Erkrankung sein.]

Reiniger steigert Parkinsonrisiko. apd In: Nassauische Neue Presse 12. Februar 2010: KuS 8. [Trichlorethen Ausgesetzte erkranken um ein Mehrfaches häufiger an Parkinson - Syndrom als Nichtexponierte.]

Das Fahrrad-Wunder. Bloem, B. / Albrecht, B. In: Geo April 2012; (4): 155. [Der Neurologe Bastiaan Bloem, Nimwegen, Niederlande, griff die Erfahrung von an Parkinsonismus Leidenden, auch bei stark eingeschränkter Gehfähigkeit große Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen zu können, zur Entwicklung neuer Therapien auf. Auch kann die Fähigkeit des Radfahrens als diagnostisches Hilfsmittel zur Unterscheidung zwischen Parkinsonismus und symptomatisch ähnlichen anderen Erkrankungen herangezogen werden. Milch - Produkte hemmen den Übergang von Anti - Parkinsonismus - Medikamenten aus dem Darm ins Blut und verringern so deren Wirksamkeit. Anmerkung des Bearbeiters: Dreiräder verringern die Sturz - Gefahr gegenüber Zweirädern.]

Wie das Gehirn heilt. Doidge, N. Campus Verlag: Frankfurt ... 2015. Darin "Kapitel 2 Ein Mann rennt seinen Parkinsonsymptomen davon". [Beschreibung der Selbsttherapie eines an Symptomen des Parkinsonismus Leidenden, der die Abnahme der Fähigkeit zur unbewussten Steuerung von Bewegungsabläufen durch die Basalganglien im Gehirn erfolgreich kompensieren konnte durch Erlernen einer bewussten Bewegungssteuerung. Mittels DaTSCAN kann ein Gehirn auf seine Dopamin - Ressourcen, die bei Parkinsonismus abnehmen, untersucht werden.]

Wie das Gehirn heilt. Doidge, N. Campus Verlag: Frankfurt am Main 2015. Darin "Kapitel 7 Ein Gerät, das das Gehirn neu startet". [Ein das Gehirn über die Zunge elektrisch stimulierendes Gerät wurde therapeutisch erfolgreich eingesetzt bei Parkinson - Symptomen.]

Therapies for Parkinson´s diseases: alternatives to current pharmacological interventions. Li, Song / und Andere In: Journal of Neural Transmission 2016; 123: 1279 - 1299. [Besprechung von außerpharmakologischen Therapien bei Parkinson - Symptomen: Tai Chi, Yoga, Akupunktur, Naturheilmittel, Tiefe Gehirn - Stimulation, Transkraniale Magnetfeld - Stimulation, Nahinfrarot - Licht, Gen - Therapie, Zellen - Ersatz.]

Parkinson: Vitamin B3 wirkt positiv auf geschädigte Nervenzellen. Karbe, Antje / Ottleben, Ilka Veröffentlicht mit Datum 08.06.2018 auf der Website der Zeitschrift "Laborpraxis": https://www.laborpraxis.vogel.de/parkinson-vitamin-b3-wirkt-positiv-auf-geschaedigte-nervenzellen-a-722536/. [Ein Team um Michela Deleidi, Hertie - Institut für klinische Hirnforschung und Universität Tübingen, erzeugte aus Haut - Zellen von an Parkinsonismus Erkrankten Nervenzellen. Diese wiesen einen Defekt im GBA - Gen auf, ein verbreiteter Risiko - Faktor für die Erkrankung. Die in solchen Zellen enthaltenen Mitochondrien, zuständig für die Energie - Erzeugung, waren ebenfalls funktionsgestört. Der Nährlösung für diese Zellen wurde Nicotinamid - Ribosid zugesetzt, ein Abkömmling von Vitamin B 3 und zugleich eine Vorstufe von Coenzym NAD, das an der Energie - Gewinnung in den Zellen beteiligt ist. Der Zusatz hatte eine erhöhte Konzentration von NAD auch in den Zellen zur Folge, eine Steigerung der Energie - Erzeugung und die Bildung neuer Mitochondrien. Bei Fliegen mit einem GBA - Defekt, bei denen ähnlich wie beim Parkinsonismus der Menschen mit zunehmendem Alter Dopamin - reiche Nerven - Zellen zerstört werden und dann Bewegungsstörungen auftreten, bewirkte Nicotinamid - Ribosid - Zusatz zum Futter eine Verzögerung der Krankheitsentwicklung. Diese Substanz ist für Gesunde gut verträglich, auch bei ihnen stimuliert sie den Energie - Stoffwechsel. Original - Veröffentlichung: Schöndorf, D. C. / und Andere: The NAD+ precursor, nicotinamide riboside, rescues mitochondrial defects and neuronal loss in iPSC and fly models of Parkinson´s disease. In: Cell Reports 2018; 23 (10).]

Forscher wollen Parkinson-Patienten am Geruch erkennen. Hüser, Tobias Veröffentlicht mit Datum 22.12.2017 auf der Website der Zeitschrift "Laborpraxis": https://www.laborpraxis.vogel.de/forscher-wollen-parkinson-patienten-am-geruch-erkennen-a-673541/. [Die frühere Krankenschwester Joy Milne kann einen beginnenden Parkinsonismus bereits längere Zeit vor einer diagnostischen Bestätigung am Körper - Duft von Betroffenen erkennen. Mit Mitteln der analytischen Chemie soll nun eine stoffliche Identifizierung dieses charakteristischen Duftes versucht werden.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Psychotrauma


 


 

Bibliographie

 

Das Gedächtnis des Körpers. Possemeyer, I. In: Geo Februar 2013; (2): 80 - 91. [Fehlende oder nur vorgetäuschte Zuwendung in den ersten Lebensjahren nach der Geburt ist eine Art von seelischer Verletzung (Psychotrauma in der Variante Entwicklungstrauma), die bei Menschen noch viele Jahre später zu Verhaltensstörungen führen kann. Im Trauma - Zentrum des Psychiaters Bessel van der Kolk in Boston wird derart geschädigten Menschen eine Therapie "jenseits der Sprache" angeboten, bei der Therapeut/inn/en auf körperliche Art Mitgefühl mit den Patient/inn/en zeigen.]

 

 

Restless Legs - Syndrom (RLS)


 


 

Bibliographie

 

Lästiges Kribbeln. Pilz, N. In: Nassauische Neue Presse 10.09.2010: KuS 8. [Das Ruhelose Beine (Restles Legs) - Syndrom (RLS) äußert sich in kribbelnden, ziehenden oder schmerzhaften Missempfindungen in den Beinen, seltener auch in den Füßen oder den Armen. Charakteristisch sind Auftreten beim Ruhen, Besserung bei Bewegung und Verstärkung am Abend. Erste Beschreibungen dieses Phänomens sind aus dem 18. Jahrhundert überliefert. Schwangere erkranken zu etwa 40 Prozent meistens vorübergehend am RLS. Es tritt bei etwa 60 Prozent der Betroffenen familiär gehäuft auf. In Deutschland leiden etwa 10 Prozent der Bevölkerung an diesem Syndrom, Ältere häufiger als Jüngere, Frauen etwa doppelt so häufig wie Männer. Unbehandelt werden die Symptome mit der Zeit stärker. Nächtliches Auftreten kann Schlaf - Mangel bewirken und in der Folge Tagesmüdigkeit. Bei Kindern können die Beschwerden als Aufmerksamkeitsdefizit - Syndrom fehlinterpretiert werden. Therapeutisch wirksam sind manche Pharmaka gegen Parkinson - Syndrom, bei Kindern Entspannungsübungen, Massagen, Duschen, regelmäßige Schlaf - Zeiten, Einnahme von Magnesium, Eisen, Calcium oder Melatonin.]

 

 

Rett - Syndrom


 

Hilfe bei Rett - Syndrom


 

Bibliographie

 

"Ich schmeiß sie vom Balkon". Schrep, B. In: Der Spiegel 29.09.2008; (40): S. 132 - 135. [Das Rett - Syndrom ist mit einer Spontanmutation des auf dem X - Chromosom liegenden Methyl - CpG - Binding Protein 2 (MECP2) - Gens in einer Sperma - oder Ei - Zelle verknüpft. Dadurch fehlt dem Gehirn ein Protein, das an der Vernetzung der Nerven - Zellen beteiligt ist. Bei Jungen hat wegen des pro Chromosomensatz nur einmaligen Vorkommens des X - Chromosoms die Veränderung das Lebensende vor oder im 1. Jahr nach der Geburt zur Folge. Mädchen mit einem 2. normalen X - Chromosom können über 50 Jahre alt werden. Nach der Geburt kann die Entwicklung Betroffener zunächst scheinbar unauffällig verlaufen, bis dann zunehmend kognitive Defizite und Verhaltensauffälligkeiten (Lange dauernde Schreiphasen im Kleinkind - Alter, Bewegungsstereotypien, schnell wechselnde Mimik, Kneten der gefalteten Hände, Zähneknirschen) sowie Abnahme eines vorhandenen Sprech- und Gehvermögens auftreten. Weitere Symptome sind Epilepsie, Wirbelsäulenverkrümmung, Krämpfe, Atemlähmumg, Herz - Störungen. Luft - Schlucken bei Sprechversuchen kann zur Aufblähung des Magens führen, die Entlüftung per Magensonde notwendig machen kann. Eine noch im Experimentalstadium befindliche Therapie - Option ist die Zufuhr des fehlenden Proteins. Anmerkung des Bearbeiters: Wegen der bei Jungen im Verlauf der Schwangerschaft und bei Mädchen auch nach der Geburt zunächst wenig auffälligen und erst später sich verstärkenden Symptomatik sollte trotz der deutlichen genetischen Determinierung der Störung untersucht werden, ob nicht auch externe Faktoren, speziell im Zusammenhang mit der Ernährung, sowohl der indirekten im Uterus als auch der direkten nach der Geburt, im Zusammenwirken mit dem Gen - Defekt an der Symptom - Entwicklung beteiligt sind, zum Beispiel in Form sich schleichend anhäufender Produkte des Nahrungsmittel - Stoffwechsels, die die Wirkung des Fehlens des oben genannten Proteins verstärken.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Schädel - Gehirn - Trauma


 

Bibliographie

 

Wie das Gehirn heilt. Doidge, N. Campus Verlag: Frankfurt am Main 2015. Darin "Kapitel 7 Ein Gerät, das das Gehirn neu startet". [Ein Gerät, mit der das Gehirn über die Zunge elektrisch stimuliert wird, wurde therapeutisch erfolgreich eingesetzt bei Schädel - Gehirn - Trauma.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Schizophrenie


 

Adressen


 

Bibliographie

 

Alarmsignale der Psyche. Drimalla, H. In: Bild der Wissenschaft 2011; (5): 106. [Etwa 1 % der Bevölkerung in Deutschland erkrankt zumindest vorübergehend einmal an Schizophrenie. Hauptsymptome sind Wahnvorstellungen und Antriebsschwäche. Warnzeichen für einen drohenden Ausbruch der Erkrankung sind Angst, Schwierigkeiten bei der sprachlichen Kommunikation mit Mitmenschen und Abnahme von Sozialkontakten bis zu 5 Jahre vor Erkrankungsbeginn. In Deutschland können Gefährdete sich in einem "Früherkennungs- und Therapiezentrum für psychische Krisen (FETZ)", zum Beispiel in Köln, Berlin, München, Göttingen und anderen Orten, beraten und vorbeugend therapieren lassen.]

Elyn und die Dämonen. Viciano, A. / Duffy, B. In: Zeit Wissen April / Mai 2013; (3): 60 - 63. [Bericht über Elyn Saks, die trotz düsterer ärztlicher Prognosen bezüglich ihrer Schizophrenie zur erfolgreichen Wissenschaftlerin avancierte.]

The Center Cannot Hold: My Journey Through Madness. Saks, Elyn Verlag Hyperion. [Autobiographie der an Schizophrenie erkrankten Autorin.]

Schizophrenie ist scheiße, Mama! / Vom Leben mit meiner psychisch erkrankten Tochter. Berg - Peer, J. S. Fischer Verlag.

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Schlaf - Störungen


 

Adressen für Schlaf - Gestörte


 

Bibliographie

 

Ganz ohne Schlaf. Albrecht, B. im Gespräch mit Ulrich Voderholzer, Medizinisch-psychosomatische Klinik Roseneck. In: Geo Mai 2010; (5): 146 - 147. [Bei einem seit Monaten an nahezu fehlendem Schlaf leidenden Patienten konnte eine Infektion mit dem Whipple - Bakterium als Ursache gefunden werden. Durch Gabe eines bis ins Nervenwasser des Gehirns vordringendes Antibiotikum konnte zwar der Erreger ausgeschaltet werden, das Schlafzentrum war jedoch bereits zerstört. Ein Anti - Epilepsie - Medikament verhalf dem Betroffenen zu einigen Stunden Schlaf pro Nacht.]

Schlafenszeit. In: Apotheken Umschau Januar 2016; (B 01/16): 52. [Notiz zu einer in der Zeitschrift "Current Biology" veröffentlichten Studie unter naturnah lebenden Bevölkerungsgruppen in Tansania, Namibia und Bolivien. Deren mittlere Schlaf - Dauer betrug 6,4 Stunden im Sommer, eine Stunde mehr im Winter. Schlaf - Störungen waren diesen Menschen noch nicht einmal als Begriff bekannt.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Schlaganfall


 

Symptome eines Schlaganfalls können innerhalb von Sekunden auftreten, sich aber auch erst über Stunden hinweg allmählich entwickeln. Auch bei zunächst nur leichten Symptomen sollte sofort per Notruf ärztliche Hilfe angefordert werden, da zum Einen sich der Zustand schnell verschlechtern kann und zum Anderen schnelle Therapie die Chance auf Begrenzung von Gehirn - Schäden erhöht. Beim Anruf sollte der Verdacht auf Schlaganfall deutlich geäußert werden. Verzögert sich der Transport durch einen Hilfsdienst in eine Klinik mit einer Schlaganfall - Akutstation (stroke unit), können transportfähige Patient/inn/en nach Absprache auch in Eigeninitiative dorthin gebracht werden. Für solche Notfälle ist die vorsorgliche Ermittlung geeigneter Krankenhäuser und das ständige Bereithalten ihrer Rufnummern von Nutzen.

 

 

Schlaganfall - Symptome
  • Lähmungen oder Störung von Bewegungsabläufen. Einseitiges Verziehen des Gesichts nach Aufforderung zum Lächeln. Ungleichseitige oder falsche Bewegungen nach Aufforderung zum Ausstrecken der Arme nach vorne und Drehen der Hand - Flächen von unten nach oben.

  • Sehstörungen.

  • Störung des Sprechens oder des Sprachverstehvermögens, zum Beispiel bei der Aufforderung des Nachsprechens vorgesagter Worte oder Sätze.

  • Empfindungsstörungen.

  • Schwindel und Gang - Unsicherheit.

  • Kopfschmerz.

 

Maßnahmen zur Verringerung des Schlaganfall - Risikos


  • An gesättigten Fettsäuren, Transfettsäuren und Cholesterin arme, an Obst und Gemüse reiche Ernährung

  • Normalisierung der Blutfett - Werte

  • Normalisierung der Blutdruck - Werte

  • Meiden von Tabak - Rauch

  • Meiden von Feinstaub (Straßenverkehr, Offene Kamine)

  • Normalisierung des Blutzuckers

  • Normalisierung der Gerinnungseigenschaften des Blutes

  • Vorbeugung oder Therapie einer Arteriosklerose

  • Vorbeugung oder Therapie von Venen - Schäden

  • Häufige Puls - Kontrolle zur Erkennung von Herzrhythmusstörungen

  • Therapie von Missbildungen der Blutgefäße

  • Normalisierung des Körpergewichts

  • Aktive oder passive körperliche Bewegung

  • Vermeidung eines Wasser - Mangels im Körper durch große Verluste und geringe Zufuhr

  • Schnelle Behandlung von Verletzungen von Blutgefäßen bei Knochenbrüchen

  • Vermeidung der Einengung von Blutgefäßen durch äußeren Druck (Enge Kleidung, Abschnürung der Oberschenkel durch Sitzen auf hohen Flächen und Hängen der Beine über der Flächenkante in der Luft)

  • Sorge für psychisches Wohlbefinden

 

Adressen für Schlaganfall - Geschädigte


 

Bibliographie

 

Der Schlaganfall / Die Therapiemöglichkeiten. Hennerici, M. / Kuschinsky, W. Site: http://www.handicap-network.de/handicap/Handicaps/schlaganfall/schlagc.htm

Rhythmisches Arm - Training aktiviert Schlaganfall - Patienten. N. N. In: Ärzte Zeitung 30.03.2005. Site: http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/03/30/056a0501.asp und http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/03/30/056a0501.asp?nproductid=3918&narticleid=350623&cat=/medizin/herzkreislauf/schlaganfall&bPrint=1 [Physiotherapie nach Schlaganfall.]

Takt für Takt kehrt die Kraft zurück. N. N. In: Ärzte Zeitung 30.03.2005. Site: http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/03/30/056a0102.asp?cat=/medizin/gehirn_nerven [Physiotherapie nach Schlaganfall.]

Das grosse Buch der Heilpflanzen. Pahlow, M. Gräfe und Unzer Verlag / Lizenzausgabe im Weltbild Verlag: Augsburg 2004: 206. [In der Volksmedizin wurde Lavendel zur Therapie von Schlaganfällen eingesetzt. Anm. des Bearb.: Es kann auch ein mit Lavendelkraut gefülltes Duftsäckchen in Kopf - Nähe angelegt werden. Tee - Droge und Säckchen - Füllung sollten angenehm und intensiv nach Lavendel riechen; im Handel wird oft alte, nur noch schwach und abweichend riechende Ware angeboten. Da nicht bekannt ist, welche Inhaltsstoffe bei Schlaganfällen wirksam sind, sollte das Kraut gegenüber dem isolierten etherischen Öl bevorzugt werden. Getopfte Lavendel - Pflanzen sind im Pflanzen - Handel leicht erhältlich; besagte medizinische Anwendung gilt für die Wildart Lavandula angustifolia.]

Magnet Therapy for Stroke Victims. Bonlie, D. Site: http://www.westonaprice.org/moderndiseases/magnet.html [Einwirkung von Magnetfeldern soll auch bei schon länger bestehenden Schäden durch Schlaganfall Besserungen bewirken können.]

Die Umgebung wieder als Ganzes sehen. Lutterotti, N. von In: Frankfurter Allgemeine Zeitung 16.03.2005; (63): N2. Siehe auch Site: http://www.novavision.de/_pr050316.shtml [Geschädigte, für das Sehen zuständige Gehirn - Nerven können durch gezielt auf die Augen - Netzhaut gegebene Licht - Reize zur Regeneration animiert werden.]

Warum wir hier sind. Kübler - Ross, E. Verlag Die Silberschnur: Güllesheim 2000 (2. Aufl.). [Die Forscherin Elisabeth Kübler - Ross war nach einer Reihe von Schlaganfällen schwer behindert und wünschte ihr baldiges Lebensende. Zwei Jahre später hatte ein Geistheiler die Eingebung, ihr helfen zu sollen. Im Verlauf einiger Behandlungen verschwanden ihre Schmerzen und ihre Lähmung ging zurück; sie konnte wieder Aktivitäten ausüben, die ihr Lebensfreude zurück brachten.]

Musik unterstützt Reha nach Apoplexie. fs / Quelle: University of Helsinki. In: Ärztliche Praxis [Internet - Ausgabe] / Abteilung "Neurologie / Psychiatrie": 20.02.2008. [Schlaganfall - Patient/inn/en, die regelmäß Musik hörten, zeigten stärker Zeichen einer Regeneration von Nerven als solche, denen Hörbücher vorgespielt wurden oder die keine therapeutische akustische Stimulation erhielten. Original - Veröffentlichung: Music listening enhances cognitive recovery and mood after middle cerebral artery stroke. Särkämö, T, In: Brain 2008; 131 (3): 866 - 876. Frei zugängliche Veröffentlichung im Internet vom 20.02.2008: http://brain.oxfordjournals.org/cgi/content/full/131/3/866

Kompressionsstrümpfe nach Schlaganfall: Schluss damit! In: Ärztliche Praxis. Im Internet veröffentlicht am 02.06.2009. Adresse [Zugang erfordert Registrierung]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_neurologie_apoplex_clots-studie_12439324543.htm [Nach einer Studie von M. Dennis, Universität Edinburgh, an Patient/inn/en in europäischen Schlaganfall - Zentren ist das Risiko für tiefe Beinvenen - Thrombosen bei mit Kompressionsstrümpfen Versorgten und ohne solche Gebliebenen etwa gleich. Erstere hatten aber 5 mal mehr Geschwüre, Blasen und Nekrosen infolge kompressionsbedingter Mangeldurchblutung des Schenkels.]

Bakterien im Schutzmantel. In: Der Spiegel 06.09.2010; (36): 132. [Streptokokken - Bakterien können aus dem Mund - Raum über verletzte Blut - Gefäße, zum Beispiel bei Zahnfleisch - Bluten, in den Blut - Kreislauf gelangen. Dort lagern sie mittels eines an ihrer Außenfläche sitzenden Proteins Blutplättchen (Thrombocyten) an, um sich gegenüber dem Immunsystem zu tarnen und sich vor Antibiotika zu schützen, wie Wissenschftler/innen der University of Bristol, darunter der Mikrobiologe Howard Jenkinson, herausfanden. Die Umkleidungen aus Thrombocyten bewirken eine Verklebung der Streptokokken miteinander, was Thrombosen und in der Folge Herzinfarkte und Schlaganfälle verursachen kann. Die Reduktion derart schädlicher Bakterien im Mund durch Hygiene - Maßnahmen verringert daher auch das Thrombose - Risiko.]

Infarkt durch Schmerzmittel. In: Bild der Wissenschaft 2011; (4): 10. [Eine Auswertung mehrerer Studien durch Peter Jüni und Andere, Universität Bern, kam zu dem Ergebnis, dass die Einnahme der Schmerzmittel Naproxen, Ibuprofen, Celecoxib, Etoricoxib, Rofecoxib, Lumiracoxib und vor Allem Diclofenac statistisch mit einem erhöhten Gehirninfarkt - Risiko verknüpft ist.]

"Die sind feige". Koch, Lisa In: Der Sonntag / Kirchenzeitung für das Bistum Limburg 18.03.2012; 66 (11): 4. [Bericht unter Anderem über eine Frau, die nach Schlaganfall und Monate langem Wachkoma ihre Sprechfähigkeit für mehr als 1 Jahr verloren und dann spontan innerhalb einer Tagesspanne wiedererlangt hatte.]

Viel trinken beugt dem Schlaganfall vor. [vk] In: Thala 2012; (2): 9. [Die Auswertung von Daten einer Medikamentenstudie durch Sabine Mücke im Rahmen einer Promotion an der Universität Münster ergab, dass bei Schlaganfall - Patient/inn/en, die täglich mehr als 2 Liter Wasser konsumierten, ein erneuter Schlaganfall seltener auftrat und die Neigung der Blutplättchen zur Verklumpung geringer war als bei Patient/inn/en mit niedrigerem Wasser - Konsum. ]

Fortschritte auch nach vielen Jahren. Teschner, U. In: Thala 2012; (2): 15 - 16. [Auch bei als austherapiert geltenden Schlaganfall - Patient/inn/en kann eine Therapie nach Taub (Taub′sches Training) einem auf einer Körper - Seite gelähmten Arm zu mehr Gebrauchsfähigkeit verhelfen. Dazu wird der gesunde Arm durch Schienung weitgehend an der Ausführung von Bewegungen gehindert, so dass ein/e Patient/in gezwungen ist, den gelähmten Arm zu gebrauchen zu versuchen. An der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Jena wird diese Therapie durch eine Arbeitsgruppe um Wolfgang Miltner, Leiter des Lehrstuhls für Biologische und Klinische Psychologie, praktiziert. Eine Therapie - Einheit dauert 2 Wochen und ist mit täglichem mehrstündigem Training unter Anleitung verbunden. Es konnte gezeigt werden, dass im Verlauf eines solchen Trainings der mit der Arm - Steuerung befasste Bereich im Gehirn sich vergrößert. Informationen: Dr. Ulrike Teschner, Klinik für Neurologie, Erlanger Allee 101, 07747 Jena, Telephon: 03641 - 9323473, E - Mail: ulrike.teschner(at)med.uni-jena.de]

Die Frau mit den Schutzengeln. Donner, S. In: Bild der Wissenschaft 2013; (4): 18 - 25. [Bericht über eine Patientin mit einem Schlaganfall infolge eines Blutgerinnsels, das weder mit einer Lyse - Therapie abgebaut noch mit einer Sonde über das Gefäß - Innere mechanisch entfernt werden konnte. Erst durch Weitung des verstopften Gefäßes mit einem Ballon - Katheter wurde es wieder teilweise durchlässig, wobei die Gefahr eines Risses der Gefäß - Wand bestand. Da die Gefäß - Innenwände der Patientin weitgehend frei von Ablagerungen waren, wurde nach anderen Ursachen für den Schlaganfall gesucht. Die Beendigung eines Sport - Trainings ohne allmähliche Reduktion der Beanspruchung in der Vergangenheit hatte bei ihr zu einer Herzrhythmus - Störung geführt, bei der einer Kontraktion mit Transport einer großen Blut - Menge eine zweite mit nur geringer Fördermenge folgt. Diese vorübergehende Minderdurchblutung des Gefäßsystems erhöht das Risiko einer Thrombus - Bildung. Durch diese Rhythmus - Störung verursachte subjektive Herz - Beschwerden hatten die Patientin bereits früher zum Schlaf in rechter Seitenlage veranlasst. Auch war bei ihr die vorgeburtliche Verbindung zwischen linkem und rechtem Vorhof, das Foramen ovale, nach der Geburt offen geblieben. In diesem Fall kann ein Thrombus aus einer Bein - Vene über diesen Kanal vom linken Vorhof in den rechten und weiter ins Gehirn gelangen. Ein weiterer Risiko - Faktor zeigte sich im Vorliegen einer Aussackung (Aneurysma) des Vorhof - Septums, in der sich Minithromben sammeln können. Zur Reduktion des Schlaganfall - Risikos wurden bei der Patientin die für die abnormen Doppelschläge verantwortlichen Reiz - erzeugenden Herz - Zellen thermisch verödet. Bei diesem Eingriff zeigte sich das seltene Phänomen, dass unter Narkose kaum noch Doppelschläge auftraten. Diese wurden aber vom Operateur als diagnostische Marker benötigt, da, bei simultaner Messung des elektrischen Signals der zweiten Kontraktion des Doppelschlags im Herzen und an der Haut - Oberfläche, die Zeit - Differenz zwischen dem Innerherz - und dem Haut - Signal mit zunehmender Annäherung der Innerherz - Sonde an das abnorm arbeitende Gewebe zunimmt. Im Rahmen der Rehabilitation fördert der frühzeitige Beginn eines körperlichen Trainings die Regeneration von Körper - Funktionen.]

Von wegen "austherapiert"... Leisle, M. In: Thala / Das Gesundheitsmagazin der Deutschen Schlaganfall-Hilfe 2013; (3): 13 - 15. [Vorstellung zweier Einrichtungen: Am "Zentrum der Rehabilitation" in Pforzheim wird eine tägliche mehrstündige Therapie nach Bobath praktiziert, bei der die Abläufe ständig variiert werden, um das Gehirn zur Verarbeitung neuer, ungewohnter Erfahrungen anzuregen. Angehörige können an den Behandlungen teilnehmen und nahe dem Zentrum wohnen. Auch Details im Lebensalltag werden beachtet, zum Beispiel die Benutzung von Schnabeltassen aus Porzellan statt aus Plastik durch Menschen mit Schluckstörungen. Der stärkere Wärme - Entzug durch Keramik bewirkt im Mund einen Kälte - Reiz, der den angeborenen Schluckreflex auslöst. Information: http://www.zentrum-der-rehabilitation.de Im "Perzeptionshaus" in Hainburg werden ebenfalls Intensivtherapien nach dem Bobath - Konzept durchgeführt. Information: http://www.perzeptionshaus.de Grundsätzlich sollte vor Beantragung einer Therapie bei einer Krankenkasse die gewünschte Einrichtung kontaktiert werden zwecks Hilfe bei der Antragstellung. Informationen zur Wahl einer Einrichtung: http://www.schlaganfall-hilfe.de/therapeutenwahl]

Alltag als Training / Therapie zu Hause. (svk) In: Thala / Das Gesundheitsmagazin der Deutschen Schlaganfall-Hilfe 2013; (3): 16. [Vorschläge zur Selbsttherapie für Menschen mit Schädigungen durch Schlaganfall: Bei Aphasie lautes Lesen von Texten und Abfrage des Inhalts durch Andere. Das Spiel "Tabu" verlangt das Finden alternativer Begriffe zu einem "verbotenen" Wort. Beanspruchung der Gesichtsmuskeln durch Mimik - Übungen (Backen aufblasen und Luft hin und her schieben, Zunge ausstrecken, Zähne zeigen, Lachen, Schmollmund, Stirnrunzeln) unter Kontrolle im Spiegel. Bei Halbseitenlähmung Bewegung der Extremitäten der gesunden Seite, Beobachtung dieser Bewegung und gedankliche Übertragung der Bewegung auf die geschädigte Seite. Balancieren auf einem Bein oder auf einem Sport - Kreisel aus einem Sport - Artikel - Geschäft. Zu vermeidende Fehler: Abwärtsneigen oder schnelles Drehen des Kopfes, starke Muskel - Anspannung unter Anhalten der Atmung, Hitze, starke Sonnenstrahlung.]

Neustart im Kopf: Wie sich unser Gehirn selbst repariert. Doidge, N. Campus Verlag.

Pflegefreund / Zeitschrift für die private häusliche Pflege. Herbst / Winter 2013 / 2014; Jahrgang 17. Darin Themenschwerpunkt Schlaganfall. Veröffentlicht im Internet: http://www.pflegefreund.info

Pflege von Patienten mit Schlaganfall / Von der Stroke Unit bis zur Rehabilitation. Cassier - Woidasky, A. - K. / und Andere (Herausgebende) Kohlhammer Verlag.

Ratgeber Neglect / Leben in einer halbierten Welt. Kerkhoff, G. / und Andere Verlag Hogrefe. [Ratgeber in verständlicher Sprache zu einseitigen Störungen des Körperempfindens]

Viel Neues zum Schlaganfall. Leisle, Mario In: Thala / Das Gesundheitsmagazin der Deutschen Schlaganfall-Hilfe 2016; (4): 32 - 33. [Bericht vom 89. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN): Die Auswertung von 300 Studien ergab, dass nicht eine verstärkte allgemeine Physiotherapie des gesamten Körpers Besserungen bei Störungen der Arm - Funktion nach einem Schlaganfall bringt sondern nur eine gezielte Aktivierung dieses Körper - Teils. Nach früheren Studien ist eine transkranielle magnetische Anregung des Gehirns im Unterschied zu anderen Ausfällen bei Aphasie oder Kognition - Störungen wirkungslos, dagegen konnte eine neuere Studie therapeutische Erfolge nachweisen.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

[Siehe auch Kapitel "Herz - Kreislauf - Störungen".]

 

Eigene Erfahrungen

 

Die 83-jährige Mutter des Verfassers war nach einem akuten Verschluss der Arteria basilaris in einen Koma - Zustand geraten. Eine Lyse - Behandlung zeigte keine Wirkung. Sie neigte zu Verkrampfungen, biss sich immer wieder eine Lippe blutig, hatte die Augen ständig geschlossen, reagierte nicht merklich auf Ansprache von Ärzten, litt unter Atemweg - Infektion und Durchfall und gab Stöhnlaute wie bei Schmerzen von sich. Sie erhielt Physiotherapie, Krankengymnastik, Basale Stimulation - Therapie und Medikamente gegen ihre Infektion, zur Thrombose - Vorbeugung und zur Herz - Kreislauf - Stabilisierung. Als zusätzliche behelfsmäßige Maßnahmen erhielt sie täglich folgende, schon in der erstbehandelnden Klinik erfolgte Anwendungen, deren Wirkung wegen des Einzelfall - Charakters natürlich nicht durch Vergleich mit einem Verlauf ohne diese feststellbar ist: Anlegen eines Lavendeltee - Säckchens in Gesichtsnähe, Einreibung des Gesichts, der Brust und der Arme mit Arnika - Tinktur in der Hoffnung, deren Bluterguss - auflösende Wirkung würde über die Blutbahn auch am Thrombus ansetzen, und mit Schwedenkräuter - Tinktur [2]. Weitere Behandlungen siehe unter "Koma - Zustände" und an anderer Stelle dieser Site [4][9]. Bei Entlassung aus der Klinik war die Arteria basilaris wieder durchgängig, ein Auge konnte wieder geöffnet werden.

Bei der Pflege zuhause wurde die Sondennahrung von künstlichen Gemischen auf natürliche Nahrungsmittel umgestellt ergänzt durch Vitamin -, Mineralstoff - und Spurenelement - haltige Nahrungsergänzungsmittel, dazu hochdosiert Vitamin B 12 wegen möglicher Gastritis - bedingter Minderversorgung [6] und ein Enzym - Präparat [8]. Im Vertrauen auf die Kompetenz der die Sondennahrung liefernden Firma hatte Verfasser erst spät bemerkt, dass die verordnete Fertignahrung sehr reich an gesättigten Fettsäuren war, denkbar schlecht für Menschen mit Thrombose - Neigung! Außerdem erhielt die Patientin pflanzliche Mittel gegen Magen - Darm - Probleme [7] und zur Herz - Stärkung [5].

Allmählich zeigte sie vermehrte Reaktionen auf Ansprache und Berührung und verstärkt eigene Körperbewegung, konnte nach einiger Zeit auch das zweite Auge öffnen und Ablehnung, Zustimmung und Freude äußern. Die Atem - Frequenz ging von etwa 40 / Min. auf etwa 20 / Min. zurück; die Lippen - Bisse hörten auf, Stöhnen als Ausdruck von Unwohlsein wurde selten.

 

 

Schluckauf (Singultus)


 

Bibliographie

 

Die verlorene Kunst des Heilens. Lown, B. Verlag Schattauer: Stuttgart 2002: 112 - 116. [Heilung eines extrem belastenden, 2 Jahre lang Therapie - resistenten Schluckaufs durch Hypnose.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Schriftblindheit (Alexie)


 

Alexie bedeutet, dass Menschen eine optisch wahrgenommene Schrift inhaltlich unverständlich bleibt, auch wenn eine Erinnerung an die Existenz von Schrift - Zeichen und an deren Bedeutung vorhanden ist.

 

Bibliographie

 

Tanz der Buchstaben. Poniewass, N. In: Der Spiegel 07.04.2012; (15): 124 - 126. [Der kanadische Schriftsteller Howard Engel erlitt durch einen Schlaganfall eine Alexie. Ein indirekter Weg zur Wiedererlangung einer behelfsmäßigen Lesefähigkeit war für ihn, die Form von Buchstaben mit einem Finger nachzuziehen. Anhand der für einen Buchstaben typischen Form der Finger - Bewegung konnte sein motorisches Gedächtnis Diesen identifizieren. Auch das Bewegen seiner Zunge in Form eines wahrgenommenen Buchstabens führt zum gleichen Ergebnis. Das Schreiben von Buchstaben mit der Hand ist für Engel wegen seines erhaltenen motorischen Schrift - Gedächtnisses zwar möglich, optisch identifzieren kann er diese Buchstaben aber nicht.]

Das innere Auge. Sacks, O. [Aktuellste Auflage] Darin "Kapitel drei / Hommes de Lettres". [Erörterung des Verlustes der Fähigkeit zur visuellen Wiedererkennung von Objekten im Allgemeinen (visuelle Agnosie) und von Schrift im Besonderen (Alexie).]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Schwindel bei Zentralnervensystem - Störungen


 

Die verschiedenen Formen von Schwindel können außer durch Störungen im Nervengewebe des Gehirns auch durch Durchblutungsstörungen bedingt sein.

 

Bibliographie

 

[Dokument des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu Schwindel - Formen:] http://www.bmbf.de/pub/der_schwindel.pdf

[Siehe auch Kapitel "Hals - Nase - Ohren - Störungen".]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Sprechunfähigkeit (Aphasie)


 

Als Aphasie wird der Verlust einer früher vorhandenen Sprechfähigkeit bezeichnet.

 

Bibliographie

 

Skalpell und Seele. Hamilton, A. J. Rowohlt Verlag: Reinbek 2010. Darin Kapitel "12 Singing in the Brain". [Bericht über einen Patienten, der nach einer neurochirurgischen Operation sein normales Sprechvermögen verloren hatte, sich jedoch weiterhin in Form von Text - unterlegtem Gesang sprachlich äußern konnte. Das gleiche Phänomen ist auch schon bei Menschen nach einem Schlaganfall aufgetrten.]

 

 

Tinnitus


 

 

Adressen

 

Bibliographie

 

Den Tinnitus wegsingen. Fricke, U. In: Bild der Wissenschaft 2009; (5): 26 - 27. [Eine von H. V. Bolay propagierte Therapie soll bei 80 Prozent der Patient/inn/en mit tonalem Tinnitus, der Variante mit Pfeifton, innerhalb 5 Tagen deutliche Beschwerdeabnahme bewirken, die bei den meisten mindestens 6 Monate anhält. Sie basiert darauf, dass Tinnitus meistens auf einer Störung in akustische Reize verarbeitenden Teilen des Gehirns beruht und dabei dieselben Gehirn - Zentren aktiv sind wie beim Musik - Hören. Ziel ist die Entkopplung des Störgeräusches von auslösenden Emotionen. Zunächst wird für eine/n Betroffene/n individuell mittels Ton - Generator das Klang - Spektrum des Tinnitus - Geräusches ermittelt. Dann lernt Diese/r, den Tinnitus - Klang und benachbarte Töne zu singen, unterstützt von musiktherapeutischem Entspannungstraining. Ein Tinnitus soll dadurch nicht mehr mit schlechten, sondern mit angenehmen Gefühlen verbunden und gezielt ausgeblendet werden können. Kernspin - Tomogramme zeigten, dass im Lauf der Therapie Tinnitus - assoziierte Gehirn - Aktivitäten verschwanden. Kontakt: Prof. Dr. Hans Volker Bolay, Deutsches Zentrum für Musiktherapieforschung (DZM), Maaßstraße 32/1, 69123 Heidelberg. Telephon: 06221 - 7963101 Internet: http://www.dzm.fh-heidelberg.de]

Ohne Piep. In: Geo Mai 2010; (5): 138. [Mit einem von Peter Tass, Forschungszentrum Jülich, entwickelten Gerät, als Neurostimulator T30CR bezeichnet, wird durch chaotische Tonsignale des Stimulators die zu Tinnitus führende synchronisierende Rückkoppelung zwischen Nervenzellen der Großhirnrinde behindert. Liste von im Umgang mit dem Gerät erfahrenen Fachleuten: http://www.anm-medical.com]

Editorial. Wiergowski, C. / Wiergowski, D. In: Die andere Realität / Zeitung für Spiritualität und Wissenschaft, Parapsychologie und bodenständige Esoterik 01. August 2011: 2 - 3. [Subjektiver Eindruck von D. Wiergowski zur Therapierbarkeit seines Tinnitus: Wenig wirksam war Akupunktur - Nadel - Implantation ins Ohr. Rückgang der Störung vor Allem nach Autogenem Training, nach Abbau von Stress im Privatbereich und nach täglicher Selbstbehandlung mit einer Massage - Liege.]

Spontan Heilung / Die Heilung kommt von innen. Weil, A. Kopp Verlag: Rottenburg Januar 2015 (2. Auflage der Sonderausgabe). Darin Kapitel "- 6 - Die Rolle von Geist und Psyche bei der Heilung". [Der Buch - Autor verweist auf einen Bericht eines psychosomatisch therapierenden Arzt - Kollegen, der Körper - Haltung - und Stress - bedingte chronische Muskel - Verspannungen im Kopf - und Nacken - Bereich als eine mögliche Ursache von Tinnitus ansieht. Aufgrund dieses Konzepts verordnet er Yoga, Entspannungsübungen und Körper - Arbeit, was in manchen Fällen einen Tinnitus geheilt hat.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Tourette - Syndrom


 

Bibliographie

 

Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte. Sacks, O. [Aktuellste Auflage] Darin Kapitel "Witty Ticcy Ray". [Über einen Tourette - Patienten mit sehr heftigen und häufigen Tics: "Frei von Tics war Ray nur nach dem Geschlechtsverkehr, im Schlaf, wenn er schwamm, sang oder gleichmäßig und rhythmisch arbeitete, kurz: wenn er eine "kinetische Melodie" fand, ein Spiel, das ohne Spannungen, ohne Tics und ohne Zwänge ablief."]

Eine Anthropologin auf dem Mars. Sacks, O. Rowohlt Verlag: Reinbek [Mehrere Auflagen]. Darin Kapitel "Das Leben eines Chirurgen". [Reportage über Menschen mit Tourette - Syndrom.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Wasserkopf (Hydrocephalus)


 

Bibliographie

 

Skalpell und Seele. Hamilton, A. J. Rowohlt Verlag: Reinbek 2010. Darin Kapitel "13 Um Gottes willen". [Bericht über ein Kind mit sehr ausgeprägtem Hydrocephalus, das nach Ansicht des behandelnden Neurochirurgen wegen einer abnorm dünnen Gehirn - Rinde und der dadurch zu erwartenden intellektuellen Beeinträchtigungen kaum Aussicht hatte, in Zukunft einmal ein selbstständiges Leben zu führen. Entgegen dieser Prognose konnte der Patient eine Berufsschule absolvieren und heiraten.]

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Zwangsstörungen


 

Bibliographie

 

Dietary treatment of chronic obsessional ruminations. Rippere, V. In: British Journal of Clinical Psychology 1983; 22: S. 314 - 316.

[Siehe auch Abschnitt "Allgemeines zu den Störungen" im Teil 1 von "Neurologische und psychische Störungen".]

 

 

Quellen und Anmerkungen


 

1. Siehe Kapitel "Hals - Nase - Ohren - Störungen".
2. Nach Anregung aus dem Buch: Treben, M.: Gesundheit aus der Apotheke Gottes. Verlag Wilhelm Ennsthaler: Steyr 1980.
Eigene Herstellung: 90 g "Schwedenkräuter - Ansatzmischung", Fa. Aurica, 66773 Schwalbach / Elm, mit 0,25 L 96 - prozentigem Ethanol angesetzt und 48 Stunden stehen gelassen (Desinfektionswirkung), dann 0,2 L abgekochtes demineralisiertes Wasser (Vermeidung von Ausfällungen durch Kalk - reiches Leitungswasser) zugegeben zur Extraktion Wasser - löslicher Stoffe. Einzeldosis 1 Teelöffel. Je nach Bedarf bis 3 mal täglich. Über Kontraindikationen, Neben- und Wechselwirkungen liegen dem Verfasser keine Informationen vor. Achtung: Sehr bitterherber Geschmack! Schnellere Wirkung möglicherweise durch längeres Behalten der Tinktur im Mund.
3. Siehe Kapitel "Nieren - und Urogenitalsystem - Störungen" → Bibliographie - Eintrag "Diabetes: Harnsäure im Blut sagt Nierenschäden voraus.".
4. Siehe Kapitel "Atmung - Störungen", "Herz - Kreislauf - Störungen" und "Nieren - und Urogenitalsystem - Störungen".
5. "Kneipp Weißdorn - Pflanzensaft".
6. "B 12 Ankermann".
7. "Iberogast"; "Kneipp Magen - Darm - Tee".
8. "Bromelain POS" [Ananas - Enzyme. Müssen zur schnellen Passage des Enzym - zerstörenden Magensaftes einige Zeit vor einer Mahlzeit eingenommen werden.]
9. Siehe Kapitel "Infektionskrankheiten".

 

Zuletzt aktualisiert am 17.07.2018
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