Therapeutische

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Allgemeine Hinweise


 

Bei älteren Menschen sollten schon geringe Erhöhungen der Körper - Temperatur auf Infektionen als Ursache abgeklärt werden. Bei Neigung zu chronischen oder wiederholten Infekten sollten Pflegebedürftige auf den Zustand ihres Immunsystems hin untersucht werden.

Zum Vorgehen bei der Suche nach Informationsquellen zu einem Thema und zur Beschaffung von deren Inhalten sei auf eine andere Site verwiesen [14]. Informationen zum Thema "Praktische medizinische Untersuchungen" sind ebenfalls dort zu finden.

Tees für Pflegebedürftige und Babies sollten zum Einen mit sprudelnd kochendem oder unmittelbar zuvor abgekochtem Wasser zubereitet werden, um Krankheitserreger zu inaktivieren. Bei längerem Stehenlassen können sich aus vom Kochen unbehelligt gebliebenen Sporen neue Bakterien bilden.

Menschen mit schwachem Immunsystem sollten von Materialien, die reich an potentiell infektiösen Krankheitserregern sind, zum Beispiel Abfällen aller Art, Garten - Mulch oder Böden von Freiflächen, sich fernhalten beziehungsweise ferngehalten werden.

 

 

Adressen zu Infektionskrankheiten



 

Auch im Zeitalter von industriell produzierten antibiotischen und virenhemmenden Medikamenten sollte das Heilpotential körpereigener Kräfte und das von Naturheilverfahren als Resistenz - vermeidende Therapie - Optionen bei Infektionen Beachtung finden. Einige zufällig herausgegriffene Beispiele von Heilungen bei Tuberkulose (Tb.) aus dem 19. Jahrhundert, lange vor dem Aufkommen von Tuberkulostatika, verdeutlichen dies: Der später als Laientherapeut tätige Sebastian Kneipp war als junger Student an Tb. erkrankt und von Ärzten aufgegeben worden. Angeregt durch Hydrotherapie - Literatur unterzog er sich einer heroischen Selbstbehandlung, Bäder in winterkaltem Fluss - Wasser inbegriffen, und wurde wieder gesund [17]. Aus längst vergangener Zeit überliefert ist auch die Heilung eines an Tb. Erkrankten innerhalb von 2 Monaten nach 3-wöchigem reichlichem Genuss von Erdbeeren [15]. Unbekannt ist, worauf die Heilung von Franz Pfanner beruhte, Gründer des in Christenkreisen bekannten Klosters Mariannhill, der sich Tb. - krank zum Sterben ins Kloster Mariawald in der Eifel zurückgezogen hatte und dort wieder gesund wurde [16]. Der bereits erwähnte Sebastian Kneipp verhalf mit seinen Naturheilmethoden als Hilfsgeistlicher in seiner Gemeinde während einer Cholera - Epidemie einigen Dutzend an dieser Erkrankung Leidenden zur Gesundung, ein im 19. Jahrhundert außergewöhnlicher Erfolg [20].

 

 

Sepsis (Blut - Vergiftung)


 

Auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts wird einer Studie in Deutschland unter Leitung des Forscher Konrad Reinhart, Uniklinik Jena, und einer Studie in den USA zufolge eine Sepsis im Frühstadium, wenn die Heilungschancen am größten sind, zu selten erkannt [19]. Sepsis bezeichnet einen Zustand, in dem Krankheitserreger aus einem infizierten Organ in die Blut - Bahn gelangen, was eine von Entzündung begleitete Immunreaktion im gesamten Körper auslöst. Hinzu kommt die Wirkung giftiger Stoffwechsel - Produkte der Erreger. Folgende Symptome weisen auf eine Sepsis hin:

  • Schubweise auftretendes Fieber mit Absinken der Körper - Temperatur bis unter den Normalwert zwischen den Schüben.
  • Erhöhung der eine Entzündung anzeigenden Blut - Test - Werte.
  • Schüttelfrost, Schwitzen, Schmerzen im Bereich innerer Organe, beschleunigte Atmung, allgemeines Krankheitsgefühl, geistige Verwirrung.
  • Im Kernspin - Tomogramm zeigen sich Abszesse (Eiter - Ansammlungen) in inneren Organen.
  • Eine streifenartige Rotfärbung der Haut, verursacht durch das Fortschreiten einer Entzündung entlang der Lymphgefäße, tritt zumindest in Europa in unserer Zeit eher selten auf.

Der oben erwähnten Jenaer Studie zufolge kommt es immer noch vor, dass in Krankenhäusern selbst bei frühzeitiger Erkennung einer Sepsis und Verordnung von Antibiotika Diese vom Pflege - Personal erst mit Verzögerung zu Rotine - Zeiten der Krankenzimmer - Besuche verabreicht werden statt sofort.

 

Gehirnhaut - Entzündung (Meningitis)


 

Eine Meningitis kann durch Bakterien, zum Beispiel Meningokokken oder Pneumokokken, oder Viren, zum Beispiel durch das Frühsommer - Meningoencephalitis (FSME) - Virus, verursacht werden. Begleitend auftreten können Blut - Vergiftung (Sepsis) oder Gehirn - Entzündung (Encephalitis). Wer schon einmal eine Erkrankung durchgemacht hat, ist möglicherweise genetisch bedingt besonders empfänglich dafür und sollte Erreger - Reservoirs wie Speichel, Schleim oder Nasensekret anderer Menschen, von Diesen beim Husten, Küssen oder Niesen sowie mittels Essbesteck in die Außenwelt entlassen, meiden. Gegen einige Meningitis - Erreger sind Impfstoffe verfügbar. Eine ausgebrochene Krankheit kann mit Antibiotika behandelt werden, wenn sie bakteriell bedingt ist. Die im Folgenden genannten Erkrankungszeichen können auch nur zum Teil auftreten [18]:

  • Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerz, Licht - Empfindlichkeit, Erbrechen.
  • Nackensteife: Nacken wird gestreckt gehalten und kann kaum gebeugt werden. Dieses Symptom fehlt oft bei jungen Menschen.
  • Kleine dunkelrote bis blaue Flecken auf der Haut. Wird ein durchsichtiger Gegenstand (Trinkglas) auf einen solchen Fleck gedrückt, bleibt er sichtbar im Gegensatz zu einem bei Masern auftretenden Fleck. Auch dieses Symptom kann fehlen.

 

 

Bibliographie


 

Schutz nach HIV-Kontakt: Schnelles Handeln nötig. ap In: Nassauische Neue Presse 01.06.2007: KuS 8. [Nach Eindringen von HI - Viren in den Körper bleibt ihre Verbreitung einige Stunden lang auf die nahe Umgebung der Eintrittstelle beschränkt. Um die Viren an der Ausbreitung zu hindern, sollte die Haut um die Kontakt - Stelle mit fließendem Wasser gereinigt und zur Desinfektion mit Alkohol oder einem alkoholischen Antiseptikum abgerieben werden. Bei blutenden Wunden kann durch Druck auf das umliegende Gewebe der Austritt von Blut angeregt werden, was die Zahl der Viren in der Wunde verringert. Sind HIV in Augen oder Mund gelangt, sollte eine gründliche Spülung mit Wasser erfolgen. Möglichst innerhalb von 2 Stunden nach Kontakt mit dem Erreger sollte mit einer medikamentösen Therapie zur Hemmung der Virus - Vermehrung begonnen werden.]

Neue Aids-Therapie mit Selen. N. N. In: Bild der wissenschaft 2007; (8): 14. [Studie einer Gruppe um Barry E. Hurwitz, University of Miami: HIV - Infizierte, die 9 Monate lang täglich 0,2 mg Selen neben der Nahrung einnahmen, zeigten danach im Blut weniger HI - Viren und mehr CD4 - Zellen als solche, die ein Placebo erhielten.]

[Beiträge zu Legionellen in der Enzyklopädie "Wikipedia".] Sites: http://de.wikipedia.org/wiki/Legionellen und http://de.wikipedia.org/wiki/Legionella_pneumophila [Mögliche Ursache einer Atemweg - Infektion kann auch das Bakterium Legionella pneumophila sein, Erreger der "Legionärskrankheit", das sich in häuslichen Warmwasser - Leitungen bei Temperaturen unter 50 °C und geringem Wasserdurchsatz besonders leicht vermehrt. Damit kontaminiertes Wasser kann beim Duschen oder Waschen in Form feinster Tröpfchen in die Lunge gelangen.]

Wenn Menschen verschimmeln. Schönfelder, U. In: Bild der wissenschaft 2007; (5): 18 - 25. [Durch Pilzinfektion verursachte Erkrankungen (Mykosen).]

Sonne / Heilsam, aber gefährlich. N. N. In: Apotheken Umschau 15. Juli 2007; (B 07): 10 - 16. [Vitamin D, unter Sonnenlicht entgegen früherer Annahmen auch in der Haut bis zu seiner aktiven Form synthetisiert, regt die Bildung eines körpereigenen antibiotischen Stoffes an, was vielleicht die therapeutische Wirkung von UV - Licht bei Haut - Tuberkulose erklärt.].

Körpereigenes Antibiotikum. FH In: Nachrichten aus der Chemie September 2006; 54: 844. [Die Schleimhaut von Blase und Harnröhre wird durch Bakterien zur Produktion des Peptids Cathelicidin angeregt, das jene inaktiviert. Gegen besonders aggressive, resistente Escherichia coli - Bakterien ist diese Abwehr jedoch unzureichend.]

Mückenstiche mit Folgen. N. N. In: Apoteheken Umschau 15. August 2007; (B 08):21. [Nach Jan Lundström, Universität Uppsala, macht sich die in Skandinavien durch Stechmücken übertragene Ockelbo - Krankheit mit Fieber, Haut - Ausschlägen und hartnäckigen Gelenk - Beschwerden bemerkbar. Vorbeugung: Auf kleinere nordische Mücken abgestimmtes, besonders engmaschiges Moskito - netz und Repellentien.]

Beruhigende Bilanz. N. N. In: Apotheken Umschau 15. August 2007; (B 08): 28 - 29. [In Deutschland sind 2006 30 Erkrankungen durch Infektion mit dem Kleinen Fuchsbandwurm (Echinokokkose) bei Menschen bekannt geworden, 107 seit 2001. Verbreitungsschwerpunkte des Erregers sind Schwäbische Alb, Oberschwaben und Allgäu. Nach Patient/inn/en - Befragungen scheinen vor Allem Kontakt mit Hunden und Arbeit im Freien das Ansteckungsrisiko zu erhöhen. Dennoch sollten weiterhin bodennah wachsende Nahrungsmittel außerhalb tiersicher eingezäunter Gärten nur nach gründlichem Waschen der Ware und der Hände verzehrt werden. Hunde und Katzen sollten maximal alle 6 Wochen entwurmt werden. Erhitzen auf > 60 °C inaktiviert die Wurmeier, Tiefkühlung ist dagegen wirkungslos. Anm. des Bearb.: Besonders bewusstseinsgestörte Betreute sollten bei Ausflügen vom Kontakt mit bodennahen Objekten abgehalten werden. Händewaschen nach Kontakt mit Hunden oder Katzen dürfte ebenfalls angebracht sein.]

Mit Wunden nicht ins Wasser. N. N. In: Apotheken Umschau 15. Juli 2007; (B 07): 21. [Baden mit auch nur kleinen Haut - Verletzungen in Salz - haltigen Oberflächengewässern birgt die Gefahr einer Infektion mit dem Bakterium Vibrio vulnificus, das starke Gewebszerstörungen und Blutvergiftung verursachen kann.]

Aderlass hilft bei Hepatitis C. In: Bild der wissenschaft 2007; (9): 34 - 35. [Etwa jede/r 3. mit Hepatitis C Infizierte hat zuviel Eisen in der Leber, was die Entwicklung einer Leberzirrhose fördert und vielleicht auch antivirale Medikamente behindert. Durch einen Aderlass wird der Hämoglobin - Gehalt des Blutes gesenkt, was reaktiv eine Mobilisierung von Leber - Eisen bewirkt.]

Unterwegs in die nächste Dimension. Kuby, C. Goldmann Verlag: München 2008: Kapitel "U Shein - Burma". [Der im Kapitel - Titel genannte burmesische Heiler hatte Patient/inn/en, die vor der Behandlung HIV positiv getestet worden waren und nachher negativ.]

Kostenloser Test bis 25. In: Öko-Test Juni 2008; (6): 52. [In Deutschland können sich gesetzlich krankenversicherte Frauen bis 25 Jahre 1 x jährlich kostenlos auf eine bakterielle Infektion durch Chlamydien testen lassen.]

Zink auftanken! In: Ärztliche Praxis. Veröffentlicht am 08.01.2008 im Internet [Registrierung erforderlich]: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_gz_aktuell_zink_1199783961.htm [Zink ist zur Aktivierung des Immunsystems notwendig. Für eine optimale Wirkung gegen Infektionen sollten Zink - Präparate sofort bei Auftreten erster Symptome genommen werden. Im Test konnte durch Zink - Gaben die Dauer einer Erkältung halbiert werden.]

Hobbygärtner: Keinen Mulchstaub einatmen. In: Nassauische Neue Presse 19. August 2008: KuS 6. [Bei Aufenthalten Kranker oder Pflegebedürftiger im Garten sollten Arbeiten mit Mulch vermieden werden, da dessen Staub eine Infektion durch Schimmelpilze der Gattung Aspergillus, eine Aspergillose, verursachen kann. Infiziert werden können Haut, Ohren, Nasennebenhöhlen, Lungen und sekundär auch das Zentrale Nervensystem. Besonders gefährdet sind Rauchende und Immunschwache. Symptome sind Dauerhusten mit Sekret - Förderung, Brust - Schmerzen und zunehmende Kurzatmigkeit sowie mit einem Stethoskop hörbare grobblasige Rasselgeräusche der Lunge und im Röntgenbild in dieser sichtbare unregelmäßige Knötchen.]

Infizierte Reptilien. In: Test November 2008; (11): 83. [Häusliche Haltung von Reptilien und Besuch von Reptilien - Börsen werden in den USA für 12 Prozent der Salmonellen - Infektionen bei Kindern verantwortlich gemacht. In Deutschland ist der größte Teil der gehaltenen Reptilien mit dieser Erreger - Gattung infiziert. In Haushalten mit Kindern unter 5 Jahren oder Menschen mit schwachem Immunsystem sollten keine Reptilien gehalten werden.]

Neue Virus-Variante auf dem Durchmarsch. Fricke, U. In: Bild der Wissenschaft 2008; 12: 82 - 83. [Noro - Viren können etwa 2 Tage nach dem Befall eines Menschen 3 bis 4 Tage lang starken dünnflüssigen Durchfall und schwallartiges Erbrechen verursachen. Eine anschließende Immunität hält nur wenige Wochen an. Das Virus kann bei Raumtemperatur eine Woche lang außerhalb eines Körpers infektiös bleiben und ist gegen viele Desinfektionsmittel resistent. Mit beim Erbrechen entstehenden Aerosolen kann das Virus über 2 m Luftweg hinweg Menschen infizieren. Therapeutisch ist Ersatz von Wasser und Elektrolyten wichtig.]

Vom Winde verweht. Stockinger, G. In: Der Spiegel 2008; (35): 154 - 155. [Im Jahr 2007 hat in Deutschland die Zahl der von Hanta - Viren verursachten Erkrankungen stark zugenommen, wahrscheinlich wegen einer starken Zunahme der Populationen von Mäusen, die solche Viren per Harn, Kot und Speichel an ihre Umwelt abgeben. Nach Eintrocknen der Exkremente können die Viren mit Boden - Staub aufgewirbelt und vom Menschen eingeatmet werden. Eine weitere Infektionsquelle sind von Katzen in Innenräume verschleppte Mäuse. Die meisten Infizierten bemerken eine Infektion nicht oder als eine Art grippalen Infekt. Schwere Symptome umfassen hohes Fieber, Schmerzen im ganzen Körper, Übelkeit, Sehstörungen, Nierenfunktionsstörung mit Abnahme der Harn - Ausscheidung bis hin zur Dialyse - Pflichtigkeit. Erstmals kamen in Deutschland auch Verläufe mit inneren Blutungen (Hämorrhagie) vor. Dauerhaft heimisch (endemisch) sind Hanta - Viren in Deutschland in den Gebieten Schwäbische Alb, Raum Osnabrück, Münsterland, Unterfranken, Spessart, Raum Würzburg, Odenwald, Fränkische Alb, Oberschwaben und Bayerischer Wald.]

Kuhpocken durch Schmuseratten. In: Ärztliche Praxis, Internet - Ausgabe, 09.02.2009. Veröffentlicht unter der Adresse: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_infektionskrankheiten_kuhpocken_123419074938.htm [Registrierung erforderlich] [In Deutschland wurden mehrfach Menschen durch als Haustiere gehaltene Ratten mit Kuhpocken infiziert. Wegen Seltenheit wird diese Erkrankung möglicherweise nicht als Ursache folgender Symptome erkannt: Fieber, Gliederschmerzen, Husten, Pusteln, Hautentzündungen. Bei Menschen mit Immundefekten besteht Lebensgefahr. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gilt als unwahrscheinlich. Mehr Infos hierzu bietet das Robert Koch - Institut unter der Adresse: http://www.rki.de/cln_091/nn_196322/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2009/06__09,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/06_09.pdf]

Tod nach Katzenbiss. In: Ärztliche Praxis, Internet - Ausgabe, 15.12.2008. Veröffentlicht unter der Adresse: http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_allgemeinmedizin_infektionskrankheiten_katzenbiss_122934152689.htm [Registrierung erforderlich] [Treten nach Verletzungen durch eine Katze Symptome auf wie Schwäche, Atemnot, Erbrechen, Nackenschmerzen, Fieber und Haut - Marmorierung, kann dies durch den Erreger Pasteurella multocida, in der Mund - Flora der meisten Säugetiere vorkommend, verursacht sein. Ein weiterer gefährlicher Erreger ist Capnacytophaga canimorsus. Nach einer Veröffentlichung in: Schweiz. Med. Forum 2008; 50: 982 - 983. Veröffentlicht im Internet unter der Adresse: http://www.medicalforum.ch/pdf/pdf_d/2008/2008-50/2008-50-005.PDF]

Zinc modifies the association between nasopharyngeal Streptococcus pneumoniae carriage and risk of acute lower respiratory infection among young children in rural Nepal. In: The Journal of Nutrition 2008; 138: 2462 - 2467. [Unter Einnahme von 10 mg Zink / Tag verringerte sich bei Kleinkindern in Nepal die Rate der Infektion der tieferen Atemwege auf 1/30 der Rate bei der Placebo - Gruppe.]

Tückisches Virus. In: Bild der Wissenschaft 2009; (3): 7. [HI - Viren können anders als bisher vermutet auch intaktes Vaginalgewebe durchdringen und so eine Erkrankung an AIDS verursachen.]

Fit im Schlaf. In: Bild der Wissenschaft 2009; (6): 40. [In einer Studie mit experimenteller Verabreichung von Erkältungsviren an Menschen wurde gefunden, dass Nachtschlaf - Defizite die Anfälligkeit für Erkrankungen durch diese Erreger steigern.]

Fleisch macht anfällig. In: Bild der Wissenschaft 2009; (6): 41. [Enterohämorrhagische E. coli (EHEC) - Bakterien produzieren ein Gift, dass den Darm zu blutigen Durchfällen reizt. Zur Anlagerung der Gift - Moleküle an Darm - Zellen müssen diese mit einem speziellen Zucker - Molekül besetzt sein, dass einem Menschen im Unterschied zu anderen Säugetieren von Natur aus fehlt, das sich aber aus Fleisch - oder Milch - Nahrung heraus vorübergehend an Darm - Zellen anlagert. Das erklärt die Häufung von EHEC - Vergiftungen nach Fleisch - Verzehr ("Hamburger Disease").]

Antibiotika aus der Natur. Grandt, M. / Grandt, M. Verlag Kopp. [Enthält auch ein "ABC der Pflanzen mit antibiotischer Wirkung".]

Warnung vor Fusobakterien. apd In: Nassauische Neue Presse 29. Dezember 2009: KuS 6. [Nach Mitteilung von U. Fegeler, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, sind Menschen jüngeren Alters besonders anfällig für eine durch den Erreger Fusobacterium necrophorum verursachte, von hohem Fieber und starken Hals - Schmerzen begleitete Entzündung der oberen Atemwege. Das Übergreifen der Infektion auf tiefere Gewebsschichten unter Abszess - Bildung und auf die Hals - Venen wird als Lemierre - Syndrom bezeichnet, eine lebensbedrohliche Komplikation, die sofortige Intervention mit Antibiotika erfordert.

Die Odyssee eines Borreliosepatienten. Schneider, R. 2008. ISBN 978-3-00-025447-5. [Der Autor geriet nach Auftreten rätselhafter Krankheitssymptome in die hocheffiziente, aber lange Zeit an der Realität vorbeimahlende Mühle des deutschen Gesundheitswesens, bevor seine Angehörigen die zutreffende Diagnose Borreliose stellten.]

Krank nach Zeckenstich. Hopf - Seidel, P. Verlag Knaur Mens Sana: 2008.

Toxoplasmose / Der Parasit ist auch ein Risiko für Kleinkinder. In: Öko-Test April 2010; (4): 83. [Eine Toxoplasmose - Erstinfektion während einer Schwangerschaft kann Fehlbildungen bei Kindern verursachen. Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten daher testen lassen, ob sie Antikörper von einer bereits durchgemachten Infektion in sich tragen. Auch für Kleinkinder und Immunschwache ist Toxoplasmose gefährlich. Zum Schutz vor einer Infektion sollten Rohfleisch und -wurst (Hackfleisch, Mettwurst, Salami) und der Kontakt mit Katzen und deren Ausscheidungen gemieden sowie Obst und Gemüse vor einem Rohverzehr gründlich gewaschen werden.]

Besser keinen Käse mehr? In: Öko-Test April 2010; (4): 257. [Eine Infektion mit Listerien verursacht bei Gesunden höchstens kurzzeitig Grippe - artige Symptome, bei Schwangeren, Neugeborenen, Älteren und Immunschwachen aber auch Blut - Vergiftung sowie Gehirn - und Gehirnhaut - Entzündung. Vor einer Infektion durch die Erreger schützt die Meidung von Fisch, Fleisch und Milch im Rohzustand und daraus hergestellten Produkten.]

Gefährliche Gäste. König,G. In: Nassauische Neue Presse 04. Mai 2010: KuS 6. [Eine Neuinfektion von Schwangeren mit Toxoplasma gondii, dem Erreger der Toxoplasmose, kann zu einer Infektion der Ungeborenen führen, was bei Diesen Schäden wie Wasserkopf und andere Fehlbildungen, Verkalkung der Gehirn - Gefäße oder Entzündung der Netzhaut zur Folge haben kann. Eine Infektion im Frühstadium einer Schwangerschaft kann eine Fehlgeburt auslösen. Bei Schwangeren selbst verlaufen Erstinfektionen meistens ohne klinische Symptome. Treten Solche jedoch auf, zum Beispiel Schwellung von Lymphknoten im Nacken, sollten betroffene Frauen sofort auf eine Infektion getestet werden, da eine frühzeitige antibiotische Therapie das Schadensrisiko für Ungeborene verringert. Oft treten Symptome der Infektion erst nach der Geburt auf in Form von Fieber, Muskelkrämpfen oder Gelbsucht. Noch viele Jahre später können Spätfolgen auftreten wie Schielen, Infekte der Augen, Taubheit, verzögerte körperliche und geistige Entwicklung oder Epilepsie. Wirte der Toxoplasmen sind Katzen, aus deren Kot die Erreger in Lebensmittel und in Nutztiere gelangen können. Rohe Fleisch - oder Wurst - Waren aus solchen Tieren sollten daher für Schwangere Tabu sein. Bei Temperaturen über 67 ° C werden die Erreger in wenigen Minuten zerstört. Bei unzureichender Erhitzung durch Mikrowellen können Erreger im Inneren voluminöser Lebensmittel überleben. Rohe pflanzliche Lebensmittel sollten gründlich gewaschen, geschält oder gekocht werden. Solche mit Erdanhaftung sollten getrennt von anderen gelagert werden. Auch See - oder Bachwasser ist eine potentielle Infektionsquelle. Händewaschen beim Umgang mit Lebensmitteln verringert die Infektionsgefahr ebenso wie das Tragen von Handschuhen bei Arbeiten in Gärten. Spielkästen mit Sand - Füllung sollten bei Nichtgebrauch zum Schutz vor Katzen abgedeckt werden und Schwangere und deren Kontakt - Personen sollten Katzen auf Distanz halten. Ist es dennoch zu Berührungen mit diesen Tieren oder deren Kot gekommen, sollten sich betroffene Schwangere mindestens eine Woche nach einer möglichen Infizierung darauf testen lassen.]

Fußpilzsporen überleben in Wäsche. apn In: Nassauische Neue Presse 13. April 2010: KuS 6. [Strümpfe von mit Fußpilz Infizierten sollten nach dem Getragenwerden von zur Wäsche bei unter 60 ° C vorgesehenen Kleidungsstücken getrennt aufbewahrt werden. Nach Untersuchungen an den Hohenstein - Instituten in Bönigheim werden Pilz - Sporen erst bei Waschgängen mit Temperaturen von mindestens 60 ° C sicher deaktiviert.]

Sushi und Mett sind tabu. Hinneburg, I. In: Nassauische Neue Presse 23.07.2010: KuS 8. [Toxoplasmen, mikrobielle Erreger der Infektionskrankheit Toxoplasmose, können Nutztiere, zum Beispiel beim Weiden, infizieren und Diese wiederum Menschen, die rohes Fleisch oder daraus hergestellte Produkte (Salami, Mettwurst, Rohschinken, nur kurz gegartes Fleisch, Sushi, Räucherlachs) verzehren. Bei Erwachsenen verursacht eine Toxoplasmose Grippe - artige Symptome. Fehlen einer Schwangeren Antikörper gegen Toxoplasmen, was bei einer Erstinfektion zunächst der Fall ist, können die Erreger das Kind vor der Geburt schwer schädigen. Auch Listerien, die über Verunreinigungen in Lebensmittel gelangen können, können Ursache schwerer Behinderungen bei Ungeborenen sein. Diese Erreger kommen oft in Rohmilch und Diese enthaltenden Lebensmitteln (Käse, Käse - Rinde) vor.]

Im Süden droht bei Katzen ein hartnäckiger Hautpilz. [apn - Meldung] In: Nassauische Neue Presse 01.06.2010: KuS 6. [In den ans Mittelmeer angrenzenden Ländern sind viele Katzen mit dem Pilz Microsporum canis infiziert, der schon beim Streicheln eines Tieres auf Menschen übergehen kann und bei Diesen einen juckenden Haut - Ausschlag, kreisrunde rote Haut - Flecken und kreisrunden Haarausfall verursacht. Der Erreger wird auch sehr leicht zwischen Menschen übertragen. Im Frühstadium ist eine Salbenbehandlung ausreichend. Fortgeschrittene Stadien erfordern die Einnahme von Pharmaka.]

Mädchen vor erstem Sex gegen HPV impfen. dapd In: Nassauische Neue Presse 12.10.2010: KuS 6. [Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) empfiehlt die Impfung von Frauen gegen Humane Papillomviren (HPV) vor dem ersten Geschlechtsverkehr, da die Schutz - Wirkung der Impfung vor einer Erstinfektion am größten ist. HP - Viren gelten als Risiko - Faktoren für Gebärmutterhals - Krebs. In Deutschland wird die Impfung für Frauen im Alter von 12 bis 17 Jahre von den Krankenkassen bezahlt.]

Lauge gegen Tollwut. In: Test September 2010; (9): 86. [Bisse durch Säugetiere, dazu gehören auch Fledermäuse, können eine Tollwut - Infektion verursachen. Eine Biss - Wunde sollte sofort 10 Minuten lang mit Seifenlauge ausgewaschen und danach mit mindestens 70-prozentigem Alkohol oder einem Iod - Präparat behandelt werden. Vor Besuch eines Landes mit hohem Tollwut - Risiko ist eine Schutzimpfung zu empfehlen. Infos zu Tollwut - Behandlungszentren in Risiko - Gebieten, deren Adressen notiert werden sollten, sind einsehbar auf folgenden Sites: http://www.auswaertiges-amt.de oder http://www.crm.de [Centrum für Reisemedizin]. Sonstige Infos zu Tollwut: http://www.gesundes-reisen.de]

Keuchhusten für Babys gefährlich. dapd In: Nassauische Neue Presse 02.11.2010: KuS 6. [Frühzeitig vor der Geburt eines Kindes sollten dessen zukünftige Kontaktpersonen, falls noch nicht geschehen, ihren Impfschutz gegen Keuchhusten, Masern, Röteln, Diphtherie und Tetanus aktualisieren lassen. Bei Erwachsenen wird ein Keuchhhusten bei mildem Verlauf oft nicht als solcher erkannt. Dann sind Säuglinge durch Ansteckung gefährdet, da ihnen in den ersten Lebensmonaten ein Immunschutz gegen diese Erkrankung fehlt. Keuchhusten ist für diese Kinder lebensgefährlich.].

Neuanstieg des Fiebers nach Grippe ist ein Warnzeichen. dapd In: Nassauische Neue Presse 14.01.2011: KuS 8. [Nach Ursel Lindlbauer - Eisenach vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte weist ein erneutes Ansteigen der Körper - Temperatur am 3. bis 7. Tag nach Beginn einer Grippe - Erkrankung bei Kindern auf eine Zweitinfektion mit Bakterien hin, die antibiotisch behandelt werden sollte.]

Haustiere sollten Kindern nicht das Gesicht ablecken. dpa In: Nassauische Neue Presse 22.03.2011: KuS 6. [Nach Mitteilung von Ulrich Fegeler, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Köln, gehört zu den von Haustieren auf Menschen übertragbaren Krankheitserregern auch Yersinia pestis, der Erreger der Pest. Dieser siedelt bei Mensch und Tier in den Schleimhäuten von Nase und Rachen. Tiere können den Erreger beherbergen ohne selbst zu erkranken. Er kann bei Menschen Blut - Vergiftung oder Entzündungen in Knochen oder Lungen sowie Gehirnhaut - Entzündung verursachen. Ein weiterer im Mund von symptomfreien Hunden oder Katzen lebender Erreger ist Capnocytophaga canimorsus. Dieser kann bei Menschen Wundbrand, Blut - Vergiftung, Gehirnhaut - Entzündung oder Herzinnenhaut - Entzündung hervorrufen. Menschen sollten daher Gesichtskontakte mit Haustieren, auch Abgelecktwerden, vermeiden und Tiere nicht mit ins Bett nehmen. Körper - Stellen, die Kontakt mit einer Tierzunge hatten, sollten sofort mit Seifenwasser gereinigt und Biss- und Kratzwunden ärztlich behandelt werden.]

Kleine Nager und Katzen können Kuhpocken übertragen. dpa In: Nassauische Neue Presse 08.04.2011: KuS 8. [Nach Mitteilung von Hans - Jürgen Nentwich, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Köln, können Menschen von Tieren, vor Allem Ratten und Katzen, die Kontakt mit Nagetieren hatten, mit Orthopocken - Viren infiziert werden. Diese werden, da auch Kühe eine Ansteckungsquelle sein können, auch Kuhpocken - Viren genannt. Befallene Tiere zeigen Haut - Veränderungen mit stark Viren - haltigem Schorf. Darin können Viren bei Normaltemperatur in dunklem, trockenem Milieu mehrere Monate lang infektiös bleiben. Besonders gefährlich sind die Erreger für Säuglinge, Immungeschwächte oder an Haut - Erkrankungen Leidende. Krankheitssymptome bei Menschen sind Fieber, Grippe - ähnliche Symptome, Schwellungen von Lymphknoten und vereinzelte Pickel, die langsam wachsen und im Zentrum eine Eindellung mit schwarzem Schorf entwickeln. Diese Haut - Veränderungen sollten abgedeckt werden und Erkrankte sollten sich selbst nicht im Bereich der Augen berühren, da auch diese von den Viren befallen werden können.]

Gefahr von Legionellen. In: Test April 2011; (4): 58. [In aufgeheiztem Wasser in Behältern und Leitungen in Gebäuden können sich Legionellen, Erreger von Atemwegsinfektionen, vermehren, wenn das Wasser dauerhaft eine Temperatur von maximal 60 ° C hat und längere Zeit in Kesseln und Rohren stagniert. Geschwächte Menschen, besonders Immungeschwächte und Rauchende, erkranken besonders leicht. Gefährlich ist vor Allem das Einatmen von Erreger - haltigen Wasser - Tröpfchen beim Duschen.]

Gut zu Fuß. Steinert, J. In: Öko-Test April 2011; (4): 30 - 35. [Bei Natur - nah lebenden und barfuß gehenden Menschen ist eine Fuß - Pilz - Infektion sehr selten. Ablegen von Schuhen im privaten Bereich, Tragen von trockenen, gut Wasserdampf - durchlässigen Schuhen und von trockenen, gut Wasser - aufnehmenden Strümpfen aus Natur - Fasern erschweren das Angehen einer Pilz - Infektion. Gegen die 3 Erreger - Gruppen Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze wirksam sind Breitband - Antipilzmittel (Antimykotika) aus den Substanz - Gruppen Azole (Bifonazol, Clotrimazol, Miconazol, Sertaconazol) und Allylamine (Terbinafin, Naftifin). Nystatin ist gegen Fadenpilze nur schwach wirksam. Tolnaftat wirkt nur gegen einige Dermatophyten. Manche Handelspräparate enthalten Paraffine, die sich in Körper - Gewebe anreichern können.]

Zink therapeutisch einnehmen? In: Öko-Test April 2011; (4): 40. [Eine Auswertung von 15 Studien mit 1360 Teilnehmenden durch die Cochrane Collaboration ergab, dass die Einnahme von Zink (Zn) - Verbindungen, die einer Dosis von 30 bis 160 mg Zn entsprechen, in den ersten 24 Stunden nach dem symptomatischen Beginn einer Erkältung Dauer und Schwere der Erkrankung reduzieren können. Anmerkung des Bearbeiters: Er hat seit längerer Zeit wiederholt bei sich eine Erkältungen abblockende Wirkung nach Einnahme eines Spurenelemente, darunter auch Zn, enthaltenden Präparates kombiniert mit Cerola - Talern, einem Acerola - haltigen Nahrungsergänzungsmittel, feststellen können, wenn die Einnahme bald nach Auftreten der ersten Symptome erfolgte.]

Gefahr im Blut. Meyer, T. In: Zeit Wissen Februar / März 2012; (2): 11. [Bei mikrobiellen oder viralen Infektionskrankheiten sollte auf Sport verzichtet werden, da anderenfalls ein Übergreifen der Erreger auf weitere Körper - Organe droht. Besonders gefährlich ist eine Herzmuskel - Entzündung, eine Myokarditis. Infektionszeichen: Fieber, Grippe - artiges Krankheitsgefühl, Schwellung von Lymphknoten, beschleunigter Ruhe - Puls.]

Viren im Mäusedreck. In: Test Oktober 2012; (10): 80. [Nach Mitteilung des deutschen Robert Koch - Instituts steigt die Zahl gemeldeter Infektionen mit dem Hanta - Virus, das über Speichel, Kot und Urin infizierter Nagetiere übertragen werden kann. Daher sollte Nagetierkot nicht mit dem Staubsauger entfernt werden, dessen Abluft die Viren ausstoßen würde.]

Parasitenimporte durch Hunde. Mehlhorn, H. In: Praxis der Naturwissenschaften / Biologie in der Schule 2010; 59 (7): 19 - 21. [Hunde als Überträger von Krankheitserregern auf Menschen. Anmerkung des Bearbeiters: Immunschwache Pflegebedürftige sollten allgemein von potentiellen Infektionsquellen ferngehalten werden.]

Warum Scharfes so gesund ist. Willaredt, A. In: Mein schöner Garten Mai 2013: 92 - 93. [Senföle in Nahrungs- und Gewürzpflanzen haben in Labor - Tests hemmende Wirkungen auf multiresistente mikrobielle Krankheitserreger gezeigt, zum Beispiel den Methicillin - resistenten Staphylococcus aureus (MRSA).]

"Von Heilung träumen". Behrens, C. / Hackenbroch, V. In: Der Spiegel 02.09.2013; (36): 114 - 116. [Einige Menschen bleiben trotz einer Infektion mit dem HI - Virus genetisch bedingt von AIDS verschont. Diese Resistenz kann durch Übertragung von Stammzellen solcher Menschen auf ihrer eigenen Stammzellen beraubte HIV - Infizierte an Letztere weitergegeben werden. In Einzelfällen konnte ein HIV - infizierter, für AIDS anfälliger Mensch nach frühzeitiger und intensiver medikamentöser Therapie nach Absetzen der Medikamente das Virus eigenständig unter Kontrolle halten.]

"Uns läuft die Zeit davon". In: Der Spiegel 21.09.2013; (39): 116. [Interview mit Petra Gastmeier, Institut für Hygiene und Umweltmedizin an der Charité in Berlin: Seit 2010 nimmt auch in Deutschland wie in der übrigen Welt die Zahl von Carbapenemase bildenden Enterobakterien - Stämmen, die gegen zur Zeit verfügbare Antibiotika resistent sind, ständig zu. Der beste Schutz vor einer Erkrankung nach einer Infektion mit solchen Erregern und die größte Chance, eine solche zu überleben, basieren auf einer starken Körper - eigenen Immunabwehr.]

Wissenschaftler rücken den Schimmel ins rechte Licht. Mescoli, F. In: Nassauische Neue Presse 16.11.2013: KuS 9. [Am Max Rubner - Institut für Ernährung, Karlsruhe, fand Markus Schmidt - Heydt, dass im Labor kultivierte Schimmelpilze auf Licht ausreichend hoher Intensität und einer von der Pilz - Art abhängigen spektralen Zusammensetzung bei steigender Lichtstärke zunächst mit Einstellung der Bildung von Toxinen, dann mit Wachstumsstillstand und schließlich mit Untergang des Pilz - Gewebes reagieren.]

Diary of a tantric priestess or the way to Shambhala. Bailey, C. M. / Bailey, J. Verlag Pilgrims Publishing: Varanasi 2003. Darin Kapitel "Foreword". [Ohne Quellenhinweise wird eine Stimulierung der Körper - eigenen Immunabwehr durch Praktizieren von Tantra - Erotik angegeben, die auch gegen das HI - Virus wirksam sein soll. Nach Clifford Lowell, University of California, San Francisco, steigert erotische Aktivität die Produktion von Immunglobulin A. Eine Erhebung von Carl Charnetski, Wilkes University, USA, bei Studierenden ergab, dass Menschen mit mindestens einer erotischen Begegnung pro Woche einen um 30 % höheren Immunglobulin A - Pegel aufwiesen als Menschen mit weniger häufiger oder gar keiner erotischen Begegnung mit Anderen. Anmerkung des Bearbeiters: Im Buch fehlen Informationen zur Ursache - Wirkung - Beziehung: Sind Menschen mit aktiverem Immunsystem wegen allgemein besserem Gesundheitszustand eher zu erotischer Aktivität aufgelegt oder geht Letztere einer Steigerung der Immunabwehr voraus?]

Französische Studien warnen vor Ansteckung durch Reptilien. [afp - Meldung] In: Nassauische Neue Presse 01.04.2014: KuS 5. [Besonders Kleinkinder sind durch Erreger von Salmonellose oder Gehirnhaut - Entzündung gefährdet, die von Schildkröten, Eidechsen, Leguanen, Schlangen und anderen Reptilien übertragen werden können. Salmonellen sind sehr widerstandsfähig und können auch ohne direkten Tier - Kind - Kontakt übertragen werden, zum Beispiel durch kontaminierte Hände von Eltern oder durch Luft - Staub. Nach Veröffentlichungen in der Zeitschrift "Bulletin épidémiologique hebtomadaire".]

Dank an Max Gerson? Bracht, Petra In: Nassauische Neue Presse 10.04.2015: 22. [Der Arzt Max Gerson hatte eine Ernährungs- und Entgiftungstherapie entwickelt, die auf einer massiven Zufuhr der Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln aus ökologischem Anbau und einer Anregung von Ausscheidungsfunktionen basiert. Wegen der damit erreichten Heilerfolge unter Anderem bei Haut - Tuberkulose, von der zum Beispiel die Ehefrau des Arztes Albert Schweitzer befreit wurde, wurde dieses Therapie - Konzept auch von anderen Ärzten übernommen und erfolgreich gegen diese Infektionskrankheit angewandt.]

Spontanheilung / Die Heilung kommt von innen. Weil, A. Kopp Verlag: Rottenburg Januar 2015 (2. Auflage der Sonderausgabe). Darin Kapitel "Die Gesichter der Heilung: Kristin". [Bericht über eine an aplastischer Anämie erkrankte und nach Anwendung alternativer Heilmethoden wieder gesund gewordene Frau, die sich in der Genesungsphase eine Serum - Hepatitis zuzog, die sie mittels einer Diät (Fabrikzucker -, Speiseöl - und Stärke - frei, Eier, Gemüse, Salat, Grapefruit - und Granatapfelsaft, wenig tierisches Protein) überwinden konnte.]

Spontanheilung / Die Heilung kommt von innen. Weil, A. Kopp Verlag: Rottenburg Januar 2015 (2. Auflage der Sonderausgabe). Darin Kapitel "Gleich nebenan". [Erwähnung der Abwendung einer Lebensgefahr bei einem an Lungenentzündung erkrankten Kind, bei dem Antibiotika versagten, durch Osteopathie. Anmerkung des Bearbeiters: Der Therapeut hatte seine Osteopathie - Fähigkeit bereits in zahlreichen anderen Fällen erfolgreich demonstriert.]

Spontanheilung / Die Heilung kommt von innen. Weil, A. Kopp Verlag: Rottenburg Januar 2015 (2. Auflage der Sonderausgabe). Darin Kapitel "- 6 - Die Rolle von Geist und Psyche bei der Heilung". [Der Buch - Autor hatte sich in einer fremden Badewanne eine Infektion der Haarfollikel mit dem Bakterium Pseudomonas zugezogen (Badewannen - Follikulitis). Die Folge waren schmerzende rote Haut - Pusteln, die sich allmählich über den ganzen Körper verbreiteten. Versuche, eitrigen Inhalt aus den Pusteln zu drücken und sie mit Wasserstoffperoxid und warmen Kompressen zu behandeln, schlugen fehl. Bei einer telephonischen Interaktiven Geleiteten Imaginationstherapie sah der Patient seinen Ausschlag in Form wirbelnder, eingesperrter, wütender roter Energie, die mitteilte, sie könne den Körper nicht nach außen verlassen sondern müsse es nach innen tun. Daraufhin beließ es der Patient therapeutisch bei warmen Kompressen und legte vermehrt Ruhe - Phasen ein. Innerhalb eines Tages setzte der Heilungsprozess ein.]

Spontanheilung / Die Heilung kommt von innen. Weil, A. Kopp Verlag: Rottenburg Januar 2015 (2. Auflage der Sonderausgabe). Darin Kapitel "- 15 - Die richtigen Entscheidungen treffen / Fallbeispiel 11: HIV-infiziert - ein Langzeitinfizierter". [Bei einem HIV - Infizierten mit einer ärztlicherseits auf 6 bis 18 Monate geschätzten Lebenserwartung nahmen im Laufe von 6 Jahren die Helfer - T - Zellen im Blut auf den Messwert 700 ab, Zeichen für ein stark geschädigtes Immunsystem. Therapeutisch verzehrte der Patient 1 Knoblauch - Knolle pro Tag, dazu reichlich Chilis und nur Nahrungsmittel aus biologisch - dynamischer Erzeugung, selten Fleisch, aber viel Früchte und Gemüse. Hinzu kamen Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, Konsum von gefiltertem Leitungswasser und viel Bewegung, auch Garten - Arbeit und die Ablehnung von Virostatika. Der Patient lebt in einer stabilen Beziehung, berät andere Infizierte und wendet Visualisierungstechniken an zur Bekämpfung von Angst und körperlichen Krankheitszeichen. Seine Helfer - Zellen - Werte sind auf normale Messwerte um 1300 gestiegen und verharren dort. Der Buch - Autor hat ihm die zusätzliche Einnahme pflanzlicher chinesischer Stärkungsmittel empfohlen.]

 

 

Eigene Erfahrungen


 

Bei der Mutter des Verfassers verschlimmerte sich eine Atemwegsinfektion jeweils nach Ende einer Antibiotikum - Kur immer wieder erneut. Zudem wurde durch diese Mittel die Stuhl - Ausscheidung ungünstig beeinflusst. Ein von einem Arzt verschriebenes Antibiotikum wurde von einem anderen für ungeeignet befunden. Abgesehen davon waren einige körperliche Störungen der Patientin auf dem Beipackzettel als Kontraindikationen vermerkt.

Dauerhafte Besserung ohne Antibiotikum brachten folgende Mittel: Spiklavendelöl [1], Salbei [2], Thymian [3], Eukalyptus-, Minzen- und Kamillenöl [4], Wacholderbeerenöl [5], Arnika - Tinktur [6], Schwedenkräuter - Tinktur [7], Heiltees [8], Pflanzen - Presssaft aus Spitzwegerich und Andorn [9], Efeu - Präparat [10], Mittel zur Steigerung körpereigener Abwehrkräfte [11] und Bekämpfung von Infektionen der oberen Atemwege [12][13]. Weitere nicht ausprobierte Möglichkeiten sind die Gabe von Rettich - Saft und die Inhalation von zerriebenem Meerrettich. Die Mittel sollten in begrenzter Auswahl, zeitlich getrennt und in zunächst schwacher, bei Verträglichkeit allmählich gesteigerter Dosis bis maximal zu den von den Herstellfirmen genannten Höchstmengen gegeben werden. Aktive, gegebenenfalls durch schonende Reize provozierte, und passive Bewegungen vor Allem der Arme und Beine bei Pflegebedürftigen fördern die Durchblutung der Atmungsorgane und damit deren Abwehrfunktionen gegen Infektionen. Auch der teilweise Ersatz von Sonden - Fertignahrung durch aus natürlichen Nahrungsmitteln hergestellte Kost mit Früchten und Gemüsen sowie die Gabe von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen hat nach Meinung des Verfassers zur Besserung bei seiner Mutter beigetragen.

 

 

Quellen und Anmerkungen


 

1. Etherisches Öl der Lavendel - Art Lavandula latifolia; käuflich als "Tussamag - Kapseln"; bei starken Symptomen innerlich, sonst zur Inhalation. Als Alternativ - Präparat empfiehlt der Verfasser "Spiköl (Speiklavendel - Öl)" der Firmen Omikron (http://www.omikron-online.de, Artikel - Nr. 10-0913) oder Primavera (Naturprodukte - Handel oder Reformhäuser).
2. Frische, zerriebene Blätter zur Inhalation, innerlich als Tee.
3. Hier in Form der "Tetesept - Erkältungskapseln", deren Inhalt, Thymiankraut - Pulver, nach Zerreiben und Einrühren in Wasser per Magensonde gegeben werden kann.
4. Zur Inhalation; zu starke Konzentrationen in der inhalierten Luft bewirken Reizung der Atemwegsschleimhäute und Symptom - Verschlimmerung!
5. Käuflich als "Roleca Wacholder extra stark"; wegen potentieller Reizwirkung auf die Nieren nur bei starken Beschwerden und nur vorübergehend anwenden; zur Inhalation oder Einnahme.
6. In Apotheken erhältlich; im vorliegenden Fall wurden Brust und Rücken mit der Original - Tinktur eingerieben. Diese kann Haut - Reizung verursachen und muss dann mit Wasser verdünnt werden. Wegen geringer Haltbarkeit sollten Verdünnungen nur zum Sofortgebrauch hergestellt werden. Färbt Textilien!
7. Siehe Herstellungsbeispiel im Kapitel "Neurologische und psychische Störungen". Im vorliegenden Fall zur Einreibung von Brust und Rücken; muss bei empfindlicher Haut mit Wasser verdünnt werden; die Verdünnung ist weniger haltbar als die Urtinktur! Färbt Textilien! Auch tropfenweise innerlich zum Essen. Anwendungsgebiete beschrieben von Maria Treben in ihrem Buch "Gesundheit aus der Apotheke Gottes".
8. Im vorliegenden Fall wurden "Kneipp Husten - und Bronchialtee" und "Kneipp Erkältungstee" gewählt wegen der Aroma - dichten Einzelbeutel - Versiegelung und dem intensiven und frischen Aroma der Drogen.
9. In reiner Form erhältlich in Reformhäusern. Im sonstigen Drogerie - Handel in der Regel mit Wasser und Süßungsmitteln gestreckt.
10. Wegen der Giftigkeit von Efeu sollten nur pharmazeutische Zubereitungen verwendet werden, zum Beispiel im vorliegenden Fall "Prospan Liquid".
11. Im vorliegenden Fall "Esberitox N"; die Tabletten können nach Pulverisierung in Wasser aufgeschwemmt und per Magensonde gegeben werden.
12. "Isländisch Moos - Lutschtabletten" in wenig Wasser gelöst und tropfenweise in den Mund gegeben, nur bei erhaltenem Schluckvermögen!
13. "Sinupret forte"; die Tabletten können nach Pulverisierung in Wasser aufgeschwemmt und per Magensonde gegeben werden.
14. Siehe Kapitel "Informationen suchen und beschaffen" und verschiedene Kapitel zu praktischen medizinischen Untersuchungen der Site "Umwelt und Gesundheit im Test": http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/basisinf/informat/freirech/informat.htm und http://www.students.uni-mainz.de/jungc000/uugit/index.htm
15. Mar, L.: Früchte aus aller Welt. Paracelsus Verlag: Stuttgart 1978 (2. Aufl.): 33 - 35.
16. Pfarrbrief der Kath. Pfarrgemeinden Groß-Umstadt und Dorndiel für die Zeit vom 31.05. bis 07.06. 2009. Veröffentlicht im Internet unter der Adresse: http://downloads.bistummainz.de/21/2061/1/44575156762575109541.pdf
17. Kneipp, S.: So sollt ihr leben. Erste Ausgabe 1889: Einleitung und Vorwort.
18. Uhlmann, B.: Die grausame Krankheit. In: Nassauische Neue Presse 15.02.2011: KuS 6.
19. Hackenbroch, V.: "Jede Stunde rettet Leben". In: Der Spiegel 29.10.2012; (44): 116 - 119.
20. Das neue große Kneipp-Buch. Kaiser, J. H. / und Andere (Herausgeber). Ehrenwirth Verlag: München 1977 (5. Aufl.). Darin Kapitel "Sebastian Kneipp".

 

Zuletzt aktualisiert am 14.11.2017
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