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Vergiftungen

 

 

 

 

Vorbemerkungen


 

Chemischen Schadwirkungen auf den Körper eines Menschen können von aus der Umwelt heraus einwirkenden, exogenen, oder im Körper selbst entstandenen, endogenen, Stoffen ausgehen. Vergleichbare Mengen eines zugeführten Stoffes können bei verschiedenen Menschen sehr unterschiedliche gesundheitliche Wirkungen haben, begründet in Unterschieden bei der Aufnahme in den Körper (Resorption), bei der Ablagerung (Deposition) in Körper - Geweben, bei der Bildung giftiger Umwandlungsprodukte (Metabolite) im Körper - Stoffwechsel und bei der Ausscheidung des ursprünglich aufgenommenen Stoffes und seiner Metabolite. Ernährungsgewohnheiten beeinflussen ebenfalls den Verlauf einer Vergiftung. Nahrungsinhaltsstoffe können allgemein heilend bei Krankheitsreaktionen, zum Beispiel Entzündungen, wirken und die Ausscheidung von Giftstoffen fördern, zum Beispiel die von Metall - Ionen durch Vitamin C.

Bei sich stark im Körper anreichernden Substanzen kann die Daueraufnahme kleiner Mengen eine nur langsam sich entwickelnde Vergiftungssymptomatik bewirken. Diese kann, bedingt durch andere Einflüsse, auch vorübergehend stärker oder schwächer hervortreten. Auch nach dem Ende der Zufuhr eines giftig wirksamen Stoffes und nach Normalisierung von chemischen Messwerten kann es zum Beispiel in Phasen geringer Nahrungsaufnahme durch Mobilisierung von im Körper deponierten Giften zu erneutem Auftreten von Vergiftungssymptomen kommen [36]. Sind die Gift - Depots im Körper bis zur maximalen Aufnahme - Kapazität gefüllt, können schon kleine weitere Gift - Mengen die überproportionale Zunahme von Schadsymptomen verursachen. In diesem Fall kann wegen Fehlens eines auffälligen Anlasses die Aufdeckung einer Vergiftungsursache erschwert sein. [6][31] Bei zunächst überstandenen Vergiftungen kann es zu Rückfällen kommen nach Verzehr bestimmter Nahrungsmittel, die scheinbar nichts mit der primären Vergiftung zu tun haben [46].

Einige natürlich in Nahrungspflanzen vorkommende Inhaltsstoffe hemmen die Nutzung von in diesem Nahrungsmittel enthaltenen potentiellen Nährstoffen für Menschen oder wirken auf andere Art giftig. [7][8] Als Nahrungsmittel genutzte Wurzel - Knollen können während der Lagerung unter Stress - Bedingungen als Fraßschutz - Mittel dienende Gifte neu bilden [9].

Mikroorganismen können Gifte produzieren, die sich an Nahrungsmittel anlagern oder in als Nahrungsmittel dienende Organismen eindringen.

Zu möglicherweise durch bekannte Nahrungsmittel - Inhaltsstoffe verstärkten psychischen Veränderungen siehe auch ein anderes Kapitel der vorliegenden Site [3].

Im vorliegenden Dokument sind Vergiftungen durch von aus der Umwelt in wirksamen Mengen in den Körper gelangende Substanzen berücksichtigt. Zu durch infektiöse Agentien oder infolge von Stoffwechsel - Anomalien im menschlichen Körper hervorgerufene Gift - Wirkungen siehe andere Dokumente der vorliegenden Website.

In den nachfolgenden Bibliographien können aus den Bibliotheken füllenden Gesamtveröffentlichungen zum Thema naheliegenderweise nur einige wenige Zufallsfunde angegeben werden.

 

 

Adressen



 

 

 

Verschiedenes und Übersichten


 

Wenn Gifte auf die Nerven gehen. Runow, K. - D. Südwest Verlag: München 2008.

Diagnoselexikon Arbeits- und Umweltmedizin / Krankheitsursachen in Umwelt und Arbeitswelt. Popp, W. Thieme - Verlag: Stuttgart 1998.

Gesund statt chronisch krank! Mutter, J. fit fürs Leben Verlag. [Einflüsse von Umwelt - Faktoren und Ernährung auf den Gesundheitszustand. Kritik an in der Medizin etablierten Lehren hierzu.]

Chronisch krank durch Chemikalien. Hill, H. - U. Shaker - Verlag: Aachen 2008. [Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Industrie - Chemikalien auch bei Einhaltung gesetzlicher Höchstmengen.]

Medical toxicology of natural substances. Barceloux, D. G. Verlag John Wiley and Sons: Hoboken, New Jersey, 2008. http://fmedicine.ajums.ac.ir/_fmedicine/documents/[Donald_G._Barceloux]_Medical_Toxicology_of_Natura(BookFi.org)_20130415_155859.pdf

Toxicon. [Zeitschrift] http://www.elsevier.com/locate/toxicon [Gedruckte Fassung zum Beispiel in Hochschulbibliotheken in der Regel frei zugänglich. Im Internet Kurzfassungen der Artikel frei zugänglich, Volltexte über lizensierte Institutionen oder gegen Entgelt.]

Toxins. [Zeitschrift] Freier Zugang: http://www.mdpi.com/journal/toxins

Psychiatry and Neuroscience Update / Bridging the Divide. Gargiulo, A. P. / Mesones - Arroyo, L. (Herausgebende). Verlag Springer: 2015. [Enthält auch Beiträge zu psychiatrischen Gift - Wirkungen von Substanzen. Auszüge aus dem Inhalt einsehbar über "Google Books": Bei Google als Suchbegriff eintippen zum Beispiel "gargiulo bridging mercury". In der Ergebnis - Liste auf den Link klicken, der zu "Google Books" führt (https://books.google.de/books?isbn=3319171038). Es werden Seiten zu neurologischen Effekten chemischer Elemente angezeigt (Nach oben und unten scrollen!).]

Neurotoxins. Veröffentlicht im Medizin - Information - Portal "ganfyd": http://www.ganfyd.org/index.php?title=Neurotoxins

Toxic Neuropathy Clinical Presentation. Rutchik, Jonathan S. (Autor) / Ramachandran, Tarakad S. (Chef - Herausgeber) Veröffentlicht im Internet: http://emedicine.medscape.com/article/1175276-clinical

Handbuch der Lebensmitteltoxikologie. Dunkelberg, H. / et al. (Herausgeber/in) 5 Bände. Verlag Wiley-VCH: Weinheim 2006.

Adverse effects of food. Jeliffe, E. F. 614 S.

Die Ernährungslüge / Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt. Grimm, H. - J. Knaur Taschenbuch Verlag: München 2005. [Einflüsse von Nahrungs- und Genussmitteln auf die Gesundheit.]

Die Joghurtlüge / Die unappetitlichen Geschäfte der Lebensmittelindustrie. Vollborn, M. / Georgescu, V. D. Campus Verlag: Frankfurt am Main 2006. [Einflüsse von Nahrungs- und Genussmitteln auf die Gesundheit.]

Erkrankungen durch Nahrungs- und Genussmittel. Stein, J. / Bach, M. (Herausgeber) Wissenschaftliche Verlags-Gesellschaft: Stuttgart 2011.

Bad Bug Book (Second Edition) / Foodborne Pathogenic Microorganisms and Natural Toxins Handbook. Center for Food Safety and Applied Nutrition (CFSAN) of the Food and Drug Administration (FDA), U.S. Department of Health and Human Services. Download: https://www.fda.gov/downloads/Food/FoodborneIllnessContaminants/UCM297627.pdf

Naturally Occurring Food Toxins. Dolan, Laurie C. / und Andere In: Toxins (Basel) 2010 Sep; 2 (9): 2289 - 2332: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3153292/

Toxins and Other Harmful Compounds in Foods. Witczak, A. / Sikorski, Z. E. (Herausgebende) Verlag CRC Press: 2017.

Lebensmitteltoxikologie. Macholz; R. / Lewerenz, H. J. Springer Verlag: 2013.

Chemotaxonomie der Pflanzen. Hegnauer

 

 

Spezielle Informationen zu einzelnen Substanzen


 

Die Unterteilung dieses Abschnitts nach Stoff - Arten, zum Beispiel Elemente, Anorganika, Organika, oder Stoff - Gruppen hätte wegen inhaltlicher Überschneidungen die Einführung von Querverweisen erfordert, was auf andere Art der Übersichtlichkeit abträglich gewesen wäre. Bei der Suche nach bestimmten Stoffen hilft die "Suchen" - Funktion eines Browsers.

 

Bibliographie

 

Pillen aus der Hexenküche. Blech, J. In: Der Spiegel 29.08.2015; (36): 111 - 112. [Bericht über eine Patientin, bei der nach Einnahme ayurvedischer Pharmaka aus Indien Gewichtsverlust, Störung der Motorik der Extremitäten, Zucken der Augen - Lider, Zittern der Hände, Sehen von Doppelbildern, mentale Verwirrung und schließlich körperlicher Zusammenbruch auftraten. Klinisch wurden erniedrigte Natrium - und erhöhte Quecksilber (Hg) - und Blei (Pb) - Gehalte im Blut festgestellt. Die Pharmaka hatten sehr hohe Gehalte an Hg und erhöhte Konzentrationen an Pb aufgewiesen. Bei einer anderen Patientin verursachten hohe Gehalte an Pb in einem indischen Weihrauch - Mittel Stuhl - Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen und Kiefern - Schmerz. Test - Analysen in den USA zeigten bei mehr als 1/5 der untersuchten ayurvedischen Pharmaka auffallend hohe Gehalte an Pb, Hg oder Arsen.]

Neurotoxicity of cadmium, lead, and mercury. Pohl, H. R. / und Andere In: Metal ions in Life Sciences. Sigel, A. / und Andere (Herausgebende) Vol. 1: Neurodegenerative diseases and metal ions. John Wiley & Sons: Chichester 2006: 371 - 393. [Inhaliertes partikuläres Blei (Pb) wird aus dem Atemtrakt gut resorbiert. Blut - Pb - Gehalte in µg / dL / Symptome bei Kindern (K) und Erwachsenen (E): 10 - 20 / Verhaltensstörungen, intellektuelle Defizite (K); verlangsamte Bewegungen, verringerte Aufmerksamkeit (E). 20 - 40 / Verringerte Nervenleitgeschwindigkeit (K, E); verzögerte Reaktion auf Reize (K). 40 - 80 / Periphere Neuropathie (K); Störungen der Bewegungskoordination, des Gedächtnisses, der Lernfähigkeit und der Psyche (E). 80 - 100 / Unbehagen, Vergesslichkeit, Reizbarkeit, Lethargie, Kopfschmerz, Müdigkeit, Verwirrtheit, Schwäche, Missempfindungen (E). > 100 / Encephalopathie, Übererregbarkeit, Ataxie, Krämpfe, Stupor, Koma (K); Encephalopathie, Teilnahmslosigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerz, Muskelzittern, Gedächtnis - Verlust, Halluzinationen, Delirium, Krämpfe, Lähmungen, Koma (E). In Studien zeigte sich die Exposition gegenüber Cadmium (Cd) mäßig korreliert mit neurologischen und psychischen Veränderungen. Von inhaliertem elementarem Quecksilber (Hg(0)) werden 80 % resorbiert, von anorganisch gebundenem Hg im Verdauungstrakt etwa 10 %, von organisch gebundenem Hg > 95 %; Letzteres, aber auch Hg(II), durchdringt auch intakte Haut. Die Halbwertzeit von Hg(0) im Blut beträgt etwa 3 Tage nach Einzelexposition. Hg in anorganischer Bindung dringt kaum bis ins Gehirn vor. Alkyl - Hg im Blut, zu etwa 90 % in Erythrocyten enthalten, ist ein guter Indikator für die Gesamtbelastung; es durchdringt die Blut - Gehirn - und die Placenta - Schranke. Im Gehirn wird es zu anorganischen Hg - Species umgebaut, deren Elimination durch die genannte Barriere erschwert ist. Hg(0) wird in Erythrocyten und Lunge zu Hg(II) oxidiert; dieses kann umgekehrt zu exhalierbarem Hg(0) reduziert werden. Die Halbwertzeit von Hg(0) und Hg(II) im Gesamtkörper beträgt etwa 30 - 90 Tage. Phenyl - Hg wird zunächst als solches mit Stuhl ausgeschieden, später als Hg(II) mit Harn. Symptome einer Hg - Vergiftung können sein Kleinhirn - Symptome, Ruhelosigkeit, Gedächtnis - Verlust, Kopfschmerz, Angst, Bewegungsdrang, Reizbarkeit, Müdigkeit, Verwirrung, Schlaflosigkeit, psychische Labilität, Schwäche, Zittern, Muskel - Zuckungen, Gesichtsfeld - Einengung, Verringerung des Denk-, Hör-, Schmeck-, Riech- und Sprechvermögens, verzögerte Reflexe, übermäßiger Speichelfluss, Parästhesie, Polyneuropathie.]

Chronische Kobaltvergiftung in der Endoprothetik. Steens, W. / et al.: In: Der Orthopäde 2006; 35: 860 - 864. [Ein Patient erlitt durch Abrieb eines Metall - Hüftgelenk - Kopfes in einer Keramik - Pfanne eine chronische Vergiftung mit Cobalt und Chrom, die mit einer Abnahme des Hörvermögens einherging; nach Sanierung der Endoprothese nahm die Konzentration der beiden Elemente im Serum allmählich ab und die Hörfähigkeit wieder zu.]

Schädliche Ersatzteile. Ludwig, U. / Schmid, B. In: Der Spiegel 02.05.2015; (19): 49. [Ein Patient zeigte nach Implantierung einer metallischen Hüftgelenk - Prothese zunehmend Seh- und Hörstörungen. 4 Jahre später wurden im Blut des Patienten ein gegenüber dem Normalwert 28-fach erhöhter Chrom - Gehalt und ein abnorm hoher Cobalt - Gehalt gefunden. Nach Austausch der Prothese nahmen die Gehalte besagter Elemente im Blut wieder ab.]

Wenn Prothesen krank machen. Beitrag im Fernsehmagazin SternTV des Senders RTL, gesendet am 14.11.2012. Skripte zur Sendung im Internet: http://www.stern.de/tv/sterntv/vergiftungen-durch-kuenstliche-hueftgelenke-wenn-prothesen-krank-machen-1925180.html und http://www.stern.de/tv/sterntv/2-vergiftungen-durch-kuenstliche-hueftgelenke-wenn-prothesen-krank-machen-1925180.html [Bei einem 56-jährigen Patienten traten einige Wochen nach Implantierung eines Hüftgelenks, dessen Kopf aus einer Cobalt (Co) - Chrom (Cr) - Legierung bestand, Fieber, Herz - Schwäche, Taubheit und starke Abnahme der Sehfähigkeit auf. Ein Jahr später wurde festgestellt, dass das Blut des Patienten 0,8 mg Co / L enthielt, was dem 1600-fachen oberen Grenzwert des Normalbereichs entspricht. Weitere Untersuchungen ergaben, dass der implantierte Gelenk - Kopf durch Verschleiß stark beschädigt war und sich Metall - Splitter und - Staub im gesamten Unterleib verbreitet hatten. Bei einer anderen Patientin hatte der metallische Abrieb aus einem Gelenk - Implantat eine Zersetzung des Oberschenkel - Knochens verursacht. Viele weitere Fälle von Gesundheitsschädigungen durch verschleißende Hüftgelenke sind bekannt. Die Zulassung eines Gelenk - Ersatz - Produkts erfolgt in der EU außerhalb staatlicher Behörden durch Zulassungsstellen, die durch Zulassungen beantragende Firmen mit finanziert werden. Bei einem Test wurden EU - weit gültige Zulassungen für erkennbar gefährliche Gelenk - Implantate besonders leicht von osteuropäischen Zulassungsstellen erteilt.]

Rein oder raus? Menke, N. In: Nassauische Neue Presse 01.11.2011: KuS 6. [Der Quecksilber (Hg) - Gehalt im Blut von Menschen mit Amalgam - gefüllten Zähnen ist mehreren Studien, zum Beispiel "German Amalgam Trial" am Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München, zufolge im Mittel 4 mal höher als bei Menschen ohne solche Füllungen. Eindeutige Zusammenhänge zwischen einer solchen Hg - Belastung und Gesundheitsstörungen sind laut Freier Verband Deutscher Zahnärzte allerdings bisher nicht belegt. Gasförmiges Hg bei der Verabreichung von Amalgam - Füllungen und Hg - haltiger Staub beim Herausbohren derselben können eine akute Aufnahme von Hg in den Körper bewirken. Die Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin hält dagegen auch die Freisetzung von Hg aus Füllungen durch Abrieb beim Kauen, durch Amalgam anlösende, zum Beispiel saure Lebensmittel oder durch gasförmiges Hg freisetzende heiße Speisen für eine Ursache chronischer Hg - Vergiftung. Diese kann nach Angabe der Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie Nervosität, Abgeschlagenheit, Kopf- oder Bauchschmerzen hervorrufen und als zusätzlicher Schadfaktor durch andere Ursachen bedingte chronische Erkrankungen verschlimmern. Im Körper festliegende Depots metallischer Elemente werden erst nach Verabreichung von diese Metalle mobilisierenden Substanzen, zum Beispiel Chelat - Bildnern, anhand erhöhter Gehalte in Blut oder Harn erkennbar.]

Die Gefährlichkeit des Quecksilberdampfes. Stock, A. In: Zeitschrift für angewandte Chemie 15.04.1926; 39: 461 - 468. [Bericht eines Chemikers über den Verlauf einer chronischen Quecksilber - Vergiftung bei ihm und bei Berufskollegen. Bei 2 anderen Personen besserten sich Vergiftungssymptome nach Entfernung korrodierter Zahn - Füllungen aus Amalgam.]

[Leserbrief zu: Die Gefährlichkeit des Quecksilberdampfes. Stock, A. In: Zeitschrift für angewandte Chemie 1926; 39: 461 - 468.] Pinkus, Georg In: Zeitschrift für angewandte Chemie 1926; 39: 787 - 788. [Der Verfasser des Leserbriefs verweist auf die anscheinend sehr geringe Anfälligkeit mancher Menschen für eine Quecksilber - Vergiftung auch bei erheblicher, Jahre dauernder Exposition.]

[Leserbrief zu: Die Gefährlichkeit des Quecksilberdampfes. Stock, A. In: Zeitschrift für angewandte Chemie 1926; 39: 461 - 468.] Reihlen, H. In: Zeitschrift für angewandte Chemie 1926; 39: 788. [Der Verfasser des Leserbriefs kann die Erfahrungen von A. Stock bezüglich seiner eigenen Person und seinen Mitarbeitern bestätigen, verweist aber auch auf die anscheinend sehr geringe Anfälligkeit mancher Menschen für eine Quecksilber - Vergiftung.]

[Leserbrief zu: Die Gefährlichkeit des Quecksilberdampfes. Stock, A. In: Zeitschrift für angewandte Chemie 1926; 39: 461 - 468.] Wolf, Ludwig In: Zeitschrift für angewandte Chemie 1926; 39: 789 - 790. [Der Verfasser des Leserbriefs kann die Erfahrungen von A. Stock bezüglich seiner eigenen Person und weiterer Personen bestätigen, verweist aber auch auf die anscheinend sehr geringe Anfälligkeit mancher Menschen für eine Quecksilber - Vergiftung.]

Beobachtungen über Quecksilbervergiftungen bei arabischen Alchemisten und Ärzten. Ruska, J. In: Zeitschrift für angewandte Chemie 1926; 39: 790.

Amalgam: Risiko für die Menschheit / Quecksilbervergiftungen richtig ausleiten, neue Fakten und Hilfe, auch nach der Amalgamentfernung! Mutter, J. Fit-fürs-Leben-Verlag in der NaturaViva-Verlags-GmbH: Weil der Stadt 2002 (3. Aufl.).

Hautärzte warnen vor quecksilberhaltigen Cremes. In: Nassauische Neue Presse 13. September 2008: KuS 10. [Nach täglichem Auftragen einer Bleichcreme mit 12 Prozent elementarem Quecksilber (Hg) traten bei den Anwendenden chronischer Kopfschmerz, Gewichtsverlust und Bluthochdruck auf, begleitet von abnorm hohen Hg - Gehalten in Harn und Blut. Eine mit den Erkrankten zusammenlebende Person zeigte ohne eigene Anwendung der Creme Konzentrationsstörungen, unwillkürliche Muskel - Bewegungen am Hals und Bauchschmerz. Im letzteren Fall könnte Einatmen des aus der Creme verdampften Hg oder Konsum von zusammen mit der Creme im Kühlschrank aufbewahrten Nahrungsmitteln Ursache der Hg - Belastung gewesen sein. Nach einem Bericht in der Zeitschrift "Aktuelle Dermatologie".]

[Kommentar.] Anhang von Pscheidl, Heinz zum Beitrag von Niedzwezky, Katja, "Arsen trübt Reis-Genuss", auf der Website der Zeitschrift "Schrot und Korn". Veröffentlicht mit Datum 29.10.2015: http://schrotundkorn.de/ernaehrung/lesen/arsen-truebt-reis-genuss.html [Der Autor, ein Heilpraktiker, führt die Beschwerden zweier von ihm behandelter Personen, ein Kind mit sehr starken Angst - Zuständen und ein erwachsener Veganer mit Blut im Stuhl und schnell abnehmender Körper - Kraft, auf den Dauerkonsum von Reis - basierten Getränken zurück, die 15 Mikrogramm Arsen / L enthielten.]

Somatopsychische Veränderungen durch Schwermetallbelastungen. Perger, F. In: Natura-Med 1988; 3 (11): 542 - 548. [Nach Therapien zur Ausleitung einiger chemischer Elemente zwecks Verbesserung physischer Selbsthilfe - Reaktionen des Körpers waren als Nebenbefunde auch Besserungen psychischer Beeinträchtigungen aufgefallen. 2 Patient/inn/en - Kollektive mit und ohne psychische Störungen hatten etwa gleich niedrige Zink (Zn) - Werte, die Gruppe mit psychischen Störungen zeigte jedoch erhöhte Werte für andere Elemente. Beispiele:

  • Zahnarzt mit einem Harn - Quecksilber (Hg) - Gehalt von 4 mg / L. Abnahme psychischer Störungen im Laufe einer mehrmonatigen Ausleitungstherapie.
  • Patientin mit gegen Desensibilisierung resistentem Asthma bronchiale, Zyklothymie und aggressivem Verhalten. Zn - Gehalt im Serum 0,3 mg / L, Cadmium (Cd) in Harn 0,05 mg / L, Hg in Harn 0,7 mg / L. 10 Wochen lang Einnahme von Zn und Ascorbinsäure (Vitamin C). Danach Zn in Serum 0,9 mg / L, Cd in Harn 0,002 mg / L und Hg in Harn 0,008 mg / L. Der Gehalt an Aminolaevulinsäure (ALA) im Harn, einem Blei (Pb) - Indikator, war am Ende der Ausleitungstherapie mit 3,2 mg / L etwa so hoch wie zuvor mit 3,4 mg / L (Normalwert bis 4,5 mg / L). In der Folge war das Asthma zumindest in der 2-jährigen Nachbeobachtungszeit verschwunden und die Psyche hatte sich normalisiert.
  • Arbeiterin in einer Batterie - Fabrik mit Schmerzen im Bereich verschiedener Gelenke, Depression, Reizbarkeit und Schlaf - Störung. Zn in Serum 0,7 mg / L, ALA in Harn 6,2 mg / L, Cd in Harn 0,01 mg / L, Hg in Harn 2 mg / L. Nach Zn - Zufuhr und Ausleitungstherapie Zn in Serum 0,1 mg / L, ALA in Harn 2,7 mg / L, Cd in Harn < Nachweis - Grenze (NG), Hg in Harn 0,01 mg / L, Verschwinden der genannten Beschwerden.
  • Angestellte mit Abbau von Kiefern, Zähne - Lockerung, Depression und Reizbarkeit. Zn in Serum 0,03 mg / L, ALA in Harn 4,8 mg / L, Cd in Harn 0,002 mg / L, Hg in Harn < NG. Unter Therapie Stop des Kiefern - Abbaus, Festigung des Zahnsitzes und Verschwinden der psychischen Beschwerden. Zuletzt Zn in Serum 1,2 mg / L, ALA in Harn 3,6 mg / L, Cd in Harn 0,0006 mg / L, Hg in Harn unter der Therapie auf 0,7 mg / L ansteigend, dann auf 0,2 mg / L zurückgehend.
  • Hochrangiger Angestellter mit Wohnsitz nahe einem Industrie - Gebiet, leidend an chronischer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Depression und Hypochondrie, Zn in Serum < 0,1 mg / L, ALA in Harn 5,1 mg / L, Cd in Harn 0,01 mg / L, Hg in Harn 0,1 mg / L. Nach einer ersten Ausleitungstherapie vorübergehende gesundheitliche Besserung, dann Rückfälle begleitet von Verschlechterungen der Messwerte, was Wiederholungen der Therapie notwendig machte. Erst nach Wechsel des Wohnorts stellte sich eine dauerhafte gesundheitliche Stabilisierung ein. Dann Zn in Serum nach vorübergehendem Absinken auf 0,2 mg / L zuletzt 1 mg / L, ALA in Harn 3,2 mg / L, Cd in Harn nach 2-maligem Anstieg auf etwa 0,03 mg / L zuletzt < NG, Hg in Harn nach vorübergehendem Anstieg auf 1,2 mg / L zuletzt < NG.
  • Hausfrau mit Arthrosen und Osteoporose sowie abnormer Gutgläubigkeit, Hg in Vollblut 0,008 mg / L. Nach Therapie - bedingtem Rückgang auf weniger als 0,002 mg / L (Toleranz - Grenze) psychische Normalisierung.
Zur Element - Ausleitung wurden Ascorbinsäure, Calcium - Lactat und Calcium - Gluconat statt der sonst üblichen Chelat - Bildner verwendet, da Letztere zu sehr auch lebensnotwendige Spurenelemente mit ausschwemmen. Die Gabe von Zn erhöht auch die Aktivität des Enzyms Metallothionein, einem Element - Binder. Die hier angewandten, regelmäßig eingenommenen Ausleitungsmittel verursachten eine stetige Ausschwemmung von Cd und Pb und eine wellenförmige bei Hg. Der Autor hält destruktive Wirkungen weiterer chemischer Elemente für möglich, die zwar hier ohne analytische Erfassung blieben, aber bei den Ausleitungstherapien mit entfernt wurden.]

Gift im Trinkwasser. Daigle, Katy In: Spektrum der Wissenschaft April 2016; (4): 70 - 79. [Chronische Zufuhr von Arsen (As) aus natürlichen Wässern und damit bewässerten Nahrungspflanzen verursacht bei Menschen in Indien zunächst verschorfende, schwielig vernarbende Haut - Wunden, Kopf - und Glieder - Schmerzen, Schwäche, abnorme Licht - Empfindlichkeit der Haut, mit zunehmender Ansammlung im Körper auch Herz - und Gehirn - Schäden sowie Krebs. Aus hygienischen Gründen zunehmend verbreitete Tiefbrunnen haben die Vergiftungsgefahr erhöht durch Nutzung As - reicher Tiefenwässer. Alkalische Reaktion und hoher Sauerstoff - Gehalt eines Wassers oder hoher Gehalt an organischen Substanzen im durchströmten Untergrund, die von Pyrit - zersetzenden Bakterien besiedelt sind, begünstigen eine As - Anreicherung. Neue Tiefbrunnen können Grundwasser - Ströme verändern und so eine verstärkte As - Belastung anderer Brunnenwässer bewirken. Das As stammt primär aus Pyrit - Erz, bei dessen Verwitterung es in eine wasserlösliche Form übergeht. Versuche zur Entfernung von As aus Nutzwasser waren bisher wegen zu geringer technischer Kenntnisse bei der Bevölkerung wenig erfolgereich.]

Excitotoxins. Blaylock, R. Health Press: Santa Fe, NM 1994. [Übernommenes Zitat zum Buch - Inhalt: "How Monosodium Glutamate, Aspartame (Nutrasweet) and similar substances can cause harm to the brain and nervous system and their relationship to neurodegenerative diseases such as Alzheimer´s, Lou Gehrig´s disease (ALS) and others."]

Spontan Heilung / Die Heilung kommt von innen. Weil, A. Kopp Verlag: Rottenburg Januar 2015 (2. Auflage der Sonderausgabe). Darin Kapitel "- 10 - Sich vor Giften schützen". [Aldicarb ist ein systemisches, ins Inneren einer Pflanze eindringendes, Carbamat - Biozid. Nach illegaler Anwendung dieses Produkts kamen 1985 in Nordamerika Wassermelonen in den Handel, die bis zu 3 mg / Kg des Wirkstoffs Aldicarbsulfon enthielten. Der Verzehr bewirkte bei mehreren hundert Menschen Symptome, die von leichten Magen - Darm - Störungen bis zu schweren Nerven - Schädigungen reichten.]

Potato glycoalkaloids and adverse effects in humans: an ascending dose study. Mensingaa, T. T. / und Andere In: Regulatory Toxicology and Pharmacology 2005; 41: 66–72. [Die Autor/inn/en weisen darauf hin, dass die Ausscheidung potentiell giftiger Glycoalkaloide (Chaconin, Solanin) in Kartoffeln bei Aufnahme einer Einzeldosis mehrere Tage benötigt. Daher besteht bei täglichem Konsum von Kartoffeln die Gefahr einer Ansammlung besagter Substanzen im Körper.]

Solanine toxicity syndrome. Lebowitz, Michael: http://www.michaellebowitzdc.com/html/Solanine.html [Diskussion von durch chronische Aufnahme von Alkaloiden der Nachtschattengewächse verursachten Gesundheitsstörungen.]

Solanidine is present in sera of healthy individuals and in amounts dependent on their dietary potato consumption. Harvey, M. H. / und Andere In: Human and Experimental Toxicology 1985; 4 (2). Web - Dokument: http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/096032718500400209

Potato glycoalkaloids: Some unanswered questions. Smith, D. B. / und Andere In: Trends in Food Science and Technology 1996; 7: 126 - 131. Web - Dokument: http://www.ask-force.org/web/Pusztai/Smith-Potato-Glycoalkaloids-1996.pdf

Potato Glycoalkaloid Toxicity: Solanine. Montario, A. Veröffentlicht im Internet mit Datum 14.03.2014: http://www.safespectrum.com/articles/potato-toxicity-solanine.php

Alkaloids and lectins: toxic substances. Cavaglia, Chiara: http://flipper.diff.org/app/items/6569

Solanine Poisoning Is Common and Underdiagnosed. Scott - Mumby, Keith Veröffentlicht im Internet: http://alternative-doctor.com/allergies/solanine-poisoning-is-common-and-underdiagnosed/

Cyanotoxins: producing organisms, occurrence, toxicity, mechanism of action and human health toxicological risk evaluation. Buratti, Franca M. / und Andere In: Archives of Toxicology 2017; 91: 1049 - 1130.

Ährensache. Hinsch, Birgit In: Öko-Test Februar 2004; (2): 12 - 16. [Getreide - Samen werden auf dem Feld bei warmer feuchter Witterung besonders leicht von Schimmelpilzen befallen. Die nach Reinigung des Ernteguts zur Verarbeitung gelangenden Körner können daher von Jahr zu Jahr unterschiedliche Mengen an Schimmelpilz - Giften enthalten. Tendenziell wurde Anfang des 21. Jahrhunderts über die Jahre hinweg eine Zunahme der Toxin - Gehalte beobachtet. Ebenfalls tendenziell enthalten Vollkorn - Mehle mehr an diesen Giften, die in der Samen - Schale (Kleie) konzentriert sind. Gesetzliche Grenzwerte für Toxin - Rückstände sind auch von Einflussnahme landwirtschaftlicher Organisationen beeinflusst. Für manche Toxine gibt es anstelle eines Grenzwertes in einem Getreide - Produkt nur einen Wert für die toleriebare tägliche Aufnahme - Menge durch Menschen. Ergebnis der von Öko-Test in Auftrag gegebenen Analysen von im Handel erhältlichen Weizen - Mehlen: Keine strenge Abhängigkeit der Toxin - Gehalte von der Art des Getreide - Anbaus, ökologisch oder konventionell, vom Produkt - Preis und von der Mehl - Kategorie, Type 405 bis Vollkorn. Die beiden am stärksten belasteten Mehle waren je ein Vollkorn - Mehl aus ökologischem und aus konventionellem Anbau. Ein anderes Öko - Vollkornmehl war aber mit am geringsten belastet. Der Wachstumsregulator Chlormequat wurde nur in einigen ökologischen und konventionellen Produkten und nur in Spuren nachgewiesen. Die Schwermetall - und Biozid - Gehalte waren generell unauffällig.]

Soybean - Pest Resistance. El-Shemy, Hany A. (Herausgeber) Veröffentlicht im Internet mit Datum 13.02.2013. Darin: Piotrowska, M. / und Andere: Chapter 8 Mycotoxins in Cereal and Soybean-Based Food and Feed: https://www.intechopen.com/books/soybean-pest-resistance/mycotoxins-in-cereal-and-soybean-based-food-and-feed PDF - Version: https://cdn.intechopen.com/pdfs-wm/42603.pdf

Toxic effects of mycotoxins in humans. Peraica, M. / und Andere In: Bulletin of the World Health Organization 1999; 77 (9): 754 - 766: http://www.who.int/bulletin/archives/77(9)754.pdf

Mycotoxin Handbook. Firmenschrift der Neogen Corporation: http://foodsafety.neogen.com/pdf/catalogs/mycotoxinhandbook_13.pdf

Alternaria mycotoxins: an overview of chemical characterization, producers, toxicity, analysis and occurrence in foodstuffs. Ostry, V. In: World Mycotoxin Journal May 2008; 1 (2): 175 - 188: http://www.wageningenacademic.com/doi/pdf/10.3920/WMJ2008.x013

Selenium: A Trace Element with Real Potential. Sutter, Mark / Brown, Jennifer Veröffentlicht im Internet mit Datum 23.01.2008: http://www.thedoctorwillseeyounow.com/content/nutrition/art2036.html [In den letzten 25 Jahren hat es in den USA 3 größere Ausbrüche von Selen (Se) - Vergiftung gegeben infolge falsch hergestellter Nahrungsergänzungsmittel. Bei einer der Betroffenen, zuvor gesund, begann die Vergiftung mit andauerndem Durchfall, gefolgt von Haar - Ausfall, zuerst auf dem gesamten Kopf, dann auch in den Achselhöhlen, am Genital und auf Armen und Beinen, nur die Augen - Brauen blieben bestehen. Hinzu kamen Muskel - Krämpfe, Gelenk - Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schmerz - Empfindlichkeit von Haut und Nägeln, Taubheits- und Kribbelgefühle, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche. Eine Standard - Blut - Untersuchung ergab Normalwerte, auch für die Schilddrüse. Auch Herz, Kreislauf und Atmung waren normal. Die Finger - Nägel waren rötlich verfärbt und zeigten helle Querstreifen. Eine Woche vor Beginn der Symptome hatte die Patientin die Einnahme einer neuen Charge eines Multi - Vitamin - Mineral - Präparats begonnen, das sie seit Jahren ohne Nebenwirkungen eingenommen hatte. Eine Analyse ergab einen 300 mal größeren Se - Gehalt dieser Charge als auf dem Etikett deklariert. Nach Absetzen des Mittels normalisierte sich der Zustand im Laufe von 8 Monaten.]

Thallium Poisoning. Henderson, Roger Veröffentlicht im Internet mit Datum 23.06.2015: https://patient.info/doctor/thallium-poisoning [Thallium (Tl) verteilt sich nach der Aufnahme schnell in alle Körper - Gewebe. Die Ausscheidung erfolgt zu etwa 2/3 über den Darm, zu etwa 1/3 über die Nieren. Die Stärke der Gift - Wirkung ist individuell sehr verschieden. Eine akute Vergiftung beginnt mit Bauch - Schmerz, Übelkeit und Erbrechen, der Stuhl kann Blut enthalten. Frühe Symptome sind auch Schuppen - Bildung an Hand - Flächen und Fuß - Sohlen sowie Akne - ähnlicher Ausschlag im Gesicht. Der Harn kann grün verfärbt sein. Es folgen, manchmal erst nach einigen Tagen, eine charakteristische dunkle, bandartige Verfärbung der Kopf - Haut, Schmerzen in den Extremitäten, besonders in Füßen und Händen, dann Schwäche - Gefühl, Missempfindungen und Schmerzen in Beinen und Füßen, Gang - Unsicherheit, Halluzination, Krämpfe, Angst, Verwirrheit, Depression, Apathie, Sehen von Doppelbildern, hängende Augen - Lider, Gesichtsnerven - Lähmung, abnorme Farbwahrnehmung, Sehnerven - Schädigung, Augen - Zittern, manchmal auch Hornhaut - Entzündung und - Trübung, verringerte Sehschärfe und im Extremfall Koma. Manchmal treten auch Kurzatmigkeit und Brust - Schmerz auf. Weitere Symptome sind krustige Ekzeme, verringerte Schweiß - Produktion, Entzündung von Zunge und Mund - Schleimhaut und Haar - Verfärbung. Zuletzt, nach 2 bis 4 Wochen, erscheinen Ausschläge und Rötung der Hand - Flächen und fällt das Haar aus, auf dem Kopf und den äußeren Hälften der Augen - Brauen, auch Wimpern und Arm - und Bein - Behaarung sind betroffen, seltener die Achsel - Höhlen. 1 Monat nach der Vergiftung zeigen die Finger - Nägel weiße Querstreifen. Bei ständiger Aufnahme können auch kleine Mengen Körper - Speicher aufbauen. Eine chronische Vergiftung erzeugt Müdigkeit, Kopfschmerz, Depression, Demenz, Appetitlosigkeit, Bein - Schmerz, Haar - Ausfall und Sehstörungen. Eine Therapie mit Substanzen, die Tl binden und danach löslich bleiben (Chelat - Bildner) kann eine Rückführung des Elements ins Nerven - System zur Folge haben. Besser sind Aktivkohle oder noch besser Kalium - Eisen(III) - Hexacyanoferrat (Preußisch Blau) zur Fixierung von Tl im Darm - Inhalt.]

Overview of Copper Poisoning. Blakley, Barry R. Veröffentlicht auf der Website Merck Manual / Veterinary Manual: http://www.merckvetmanual.com/toxicology/copper-poisoning/overview-of-copper-poisoning [Das Dokument bezieht sich zwar auf Tiere, doch sind einige Inhalte vielleicht auch auf Menschen übertragbar: Geringe Gehalte an Molybdän oder Sulfat in der Nahrung verstärken die Aufnahme und Speicherung von Kupfer (Cu) im Körper infolge verringerter Bildung von ausscheidbarem Cu - Molybdat oder ausscheidbaren Cu - Sulfid - Komplexen. Unter Stress kann die Leber plötzlich große Mengen an gespeichertem Cu freisetzen mit der Folge von Lipid - Peroxidation und Hämolyse in den Blut - Gefäßen. Einige Nahrungspflanzen stören den Spurenelement - Stoffwechsel derart, dass große Mengen Cu im Körper gespeichert werden. Andere Pflanzen schädigen die Leber, die daraufhin Cu exzessiv speichert.]

The use of hair as a biopsy tissue for trace elements in the human body. Katz, S. A. / Chatt, A. Veröffentlicht im Internet: http://www.iaea.org/inis/collection/NCLCollectionStore/_Public/26/032/26032944.pdf

Chapter 63 - Metal: Chemical Properties and Toxicity. Alessio, L. / und Andere Veröffentlicht im Rahmen der Encyclopaedia of Occupational Health and Safety im Internet: http://www.ilocis.org/documents/chpt63e.htm

Adverse health effects of heavy metals in children. Dokument der Weltgesundheitsorganisation WHO, veröffentlicht im Internet: http://www.who.int/ceh/capacity/heavy_metals.pdf

The Risks of Eating Mouldy Foods. Kung´u, Jackson Veröffentlicht von Mold and Bacteria Consulting Laboratories im Internet: https://www.moldbacteria.com/mold/what-are-health-effects-eating-mouldy-food-feeds.html

Review and analysis of occurrence, exposure and toxicity of cyanobacteria toxins in food. Testai, Manuela / und Andere European Food Safety Authority (EFSA): EXTERNAL SCIENTIFIC REPORT. Veröffentlicht im Internet mit Datum 22.03.2016: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.2903/sp.efsa.2016.EN-998/pdf

Handbook of Food Toxicology. Deshpande, S. S. CRC Press: 2002. Darin Kapitel "Toxicants and Antinutrients in Plant Foods" [Auszug aus dem Inhalt erstellt von "Google Books": Die biogenen Amine Synephrin und Octopamin, enthalten in Bananen und Zitronen, sowie Hordenin in Gerste, besonders im Zustand der Keimung, wirken Blut - Druck - steigernd, psychostimulierend und in hoher Dosis Krämpfe und Atmung - Störungen erzeugend. Kreislauf - wirksame Amine können auch im Körper gebildet werden aus in Pflanzen enthaltenen Vorstufen. So enthält zum Beispiel die Saubohne (Vicia faba) Dihydroxyphenylalanin (DOPA), das nach Umwandlung zu Dopamin im Körper bei einer Therapie mit Monoaminoxidase - Hemmern Blut - Hochdruck - Krisen auslösen kann. Muskatnuss in großer Menge konsumiert erzeugt Rausch - Zustände gefolgt von Bauch - Schmerz, manchmal auch Depression und Starrheit, seltener Leber - Schädigung. Dioscorin in der als Nahrungsmittel verwendeten Yams - Wurzel verursacht bei Menschen Brenngefühl in Mund und Rachen, Bauch - Schmerz, Erbrechen, Durchfall, Sprechstörungen, später Schwindel, Speichel - und Tränen - Fluss, Hitzegefühl, Vorwölbung der Augen - Linsen, Hörstörungen und Delirium. Carotatoxin (= Falcarinol) in Karotten und Sellerie ist ein Nerven - Gift.]

Gift aus Mohrrüben / Ist das Carotatoxin ein natürliches Pflanzenschutzmittel? Zickert, Hans - Joachim Aus dem Archiv der Zeitung Die Zeit, Ausgabe 18, erschienen 1966. Veröffentlicht auf der Site Zeit Online: http://www.zeit.de/1966/18/gift-aus-mohrrueben [Die Konzentration des Toxins Carotatoxin in Karotten beträgt etwa 0,5 bis 1 mg / Kg, akute Vergiftungen bei Menschen sind bei einer Dosis über 0,1 g zu erwarten. Der Entdecker des Toxins, Donald G. Crosby, Vorsitzender des "Agricultural Toxicology and Residue Research Laboratory" in Kalifornien, hält es jedoch für möglich, dass bei Dauerkonsum dieses Nahrungsmittels sich das Toxin im Körper allmählich anreichert und eine schleichende Gesundheitsbeeinträchtigung bewirkt.]

Fatale Altlasten. Hörster, Anke Veröffentlicht im Web - Portal "DocCheck" mit Datum 07.08.2018 [Registrierung erforderlich]: http://news.doccheck.com/de/blog/post/9635-fatale-altlasten/ [Bei einem Patienten mit ständig abnehmendem Hör- und Sehvermögen, schmerzhaftem Kribbeln im Fuß, Gefühl - Störungen in Waden und Füßen sowie Schmerzen und Enge - Gefühl in der Brust infolge einer Herzmuskel - Schädigung ohne Mangel - Durchblutung waren die Gehalte an Cobalt im Blut stark erhöht, wohl infolge Abrieb von einem Ersatz - Hüftgelenk aus Metall.]

NEM-Vergiftung: Ein einzigartiger Fall. Artikel veröffentlicht im Web - Portal "DocCheck" mit Datum 06.08.2018 [Registrierung erforderlich]: http://news.doccheck.com/de/blog/post/9625-nem-vergiftung-ein-einzigartiger-fall/?utm_source=DC-Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Newsletter-DE-DocCheckNews18.32(Montag)-2018-08-06&user=455553d2f888e18a4f50328b4bdfc9dc&n=4780&d=28&chk=726aadc5a4611e1770b34064abb8465f [Bei einer Patientin traten zunehmend Denk- und Sehstörungen auf. Sie gab an, regelmäßig ein Selen - haltiges Nahrungsergänzungsmittel konsumiert zu haben. Ihr Blut - Selen - Gehalt war um etwa das 50-Fache erhöht gegenüber dem Normalwert. Ein Kernspin - Tomogramm zeigte eine Leucoencephalopathie (Veränderung der weißen Gehirn - Substanz). Typische Symptome einer Selen - Vergiftung wie Ausfall von Haaren und Nägeln, Haut - Schäden, Übelkeit und Durchfall fehlten. Nach Absetzen des Ergänzungsmittels verschwanden die Beschwerden. Eine Nachuntersuchung 2 Jahre später ergab einen nur noch leicht erhöhten Selen - Spiegel, aber einen deutlichen Verlust von Gehirn - Substanz. Da das eingenommene Mittel nicht analysiert werden konnte, könnten weitere Inhaltsstoffe an der Vergiftung beteiligt gewesen sein.]

Testing for Toxic Elements: A Focus on Arsenic, Cadmium, Lead, and Mercury? Keil, Deborah E. / und Andere. In: Laboratory Medicine 1 December 2011; Volume 42 (Issue 12): Pages 735 – 742. Veröffentlicht mit Datum 01.12.2011 im Internet: https://academic.oup.com/labmed/article/42/12/735/2504927

Vanadium Toxicity. Venkataraman, B. V. / Sudha, S. In: Asian J. Exp. Sci. 2005; Vol. 19 (No. 2): 127 - 134. Web - Link: http://www.ajesjournal.com/PDFs/05-2/15-Vanadium%20Toxicity.pdf

 

 

 

Mögliche Gift - Wirkungen noch zu identifizierender Substanzen


 

 

Nach Erfahrung des Verfassers der vorliegenden Site verursachen bei ihm Nahrungsmittel je nach Bedingungen ihrer Erzeugung unterschiedliche gesundheitliche Störungen:

 

Übersicht zu möglicherweise Nahrungsmittel - verursachten Gesundheitsstörungen beim Verfasser
Art der Störung Spekulative Ursachen
Angst - Zustände. Erstmals massiv aufgetreten wenige Monate nach Wechsel von Nahrungsmitteln aus ökologischem Anbau zu solchen aus konventionellem Anbau. Abklingen von Anfall - Häufigkeit und - Stärke nach Rückkehr zu "Öko" - Nahrungsmitteln. Rückfälle möglicherweise durch mit konventionell erzeugten Produkten gestreckte, als "Öko" deklarierte Ware oder durch "Öko" - Ware aus weniger streng reglementierter Anbau - Weise, z. B. nach EU - Öko - Verordnung.
Bluthochdruck. Biogene Amine oder andere, z. B. durch chemische Veränderungen von Lebensmittel - Inhaltsstoffen während der Lagerung entstehende Stoffe.
Gefühl von Taubheit, Steifigkeit und Muskel - Verspannung in den Beinen. Fehlsteuerung von Muskeln auch im übrigen Körper. Erstmals Anfall - artig aufgetreten nach Jahrzehnte langer vegetarischer Ernährung, dann zunehmend chronische Basis - Beschwerden (Ansammlung toxischer Substanzen im Körper?). Subakute, vorübergehende Verschlimmerungen etwa 1 bis 2 Tage nach Verzehr von inhaltsstoffreichem Obst oder Gemüse, dessen Anbau, konventionell oder einfach - ökologisch (EU - Richtlinie), mit intensiver Düngung und Bewässerung einhergeht. Aber anscheinend auch abhängig vom Standort eines Anbau - Betriebs. So verursachten z. B. gleiche Verzehr - Mengen in Deutschland angebauter Kartoffeln von einem Großhändler viel stärkere Symptome als solche von einem "Demeter" - Bauernhof. Konzentrierter Verzehr größerer Mengen eines verdächtigen Nahrungsmittels innerhalb kurzer Zeit verursacht nach der genannten Latenz - Zeit einen Anfall mit starken Symptomen, über Stunden hinweg verteilter Konsum hat weniger intensive, aber länger anhaltende Beschwerden zur Folge. Die Wirkung steigt mit der verzehrten Menge. Derart wirksam sind Nahrungsmittel aus allen Welt - Gegenden.
Schmerzen in Rücken und Beinen. Allmähliche Zunahme über Jahre hinweg bei überwiegendem Konsum von Öko - Lebensmitteln, besonders solchen von einjährig kultivierten Pflanzen mit intensiver Bewässerung und Düngung, zum Beispiel deutschen Bioland - Paprika und deutschen Demeter - Tomaten, jeweils aus 2 verschiedenen Herkünften, weniger bei langjährig kultivierten Nahrungspflanzen, zum Beispiel Demeter - Äpfeln und Demeter - Datteln. Deutliche Abnahme nach Wechsel zu nur konventionell erzeugten Lebensmitteln bei gleichbleibendem, laktovegetabilen Nahrungsmittel - Spektrum.

 

Kommentar: Allgemeines

Eine vegane Ernährung, wie vom Verfasser praktiziert, gilt als behaftet mit dem Risiko eines Nährstoff - Mangels. Zu dessen Vorbeugung nimmt der Verfasser Nahrungsergänzungsmittel ein, darunter Vitamin B 12 in Form von hoch dosiertem Methylcobalamin. Mit zunehmendem Konsum von Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft und abnehmendem Verzehr solcher von Tieren steigt auch die Aufnahme von potentiell giftigen Stoffen in den menschlichen Körper, mit denen sich Pflanzen gegen Fraßfeinden zu wehren versuchen. Pflanzen fressende Tiere haben sich zum Teil dem angepasst und Mechanismen zur Entgiftung dieser Substanzen entwickelt. Vor von Menschen in die Umwelt freigesetzten potentiellen Schadstoffen in Pflanzen können sich Tiere behelfsmäßig durch Ablagern in inneren Organen schützen. Da diese zunehmend seltener von Menschen konsumiert werden, geht der Verzehr sonstiger, Schadstoff - ärmerer Nahrungsmittel tierischer Herkunft vielleicht mit einer gewissen Schutz - Wirkung vor solchen Stoffen für Menschen einher. Eine vegane Ernährung könnte daher mit einer erhöhten Aufnahme sowohl natürlicher als auch bei technischen Vorgängen emittierter potentieller Schadsubstanzen verknüpft sein.

Kommentar: Mikroorganismen - Toxine

Natürliche Toxine werden auch von Mikroorganismen produziert, zum Beispiel Fäulnis - und Schimmel - Erregern oder Cyanobakterien, siehe Bibliographie oben. Wegen der Vielzahl der Mikroorganismen - Arten und ihrer Toxine dürfte eine vollständige Kontrolle von Lebensmitteln kaum praktizierbar sein. In der Regel werden Diese nur auf einige Toxin - Arten analysiert, die als Indikatoren für den Grad der generellen Kontamination gewertet werden. Immer noch werden potentielle Gift - Produzenten neu entdeckt, die reale Absonderung ihrer Gifte kann sehr abhängig vom Lebensmilieu sein. Die Gefahr für Menschen kann aus zeitlich begrenzten Tier - oder Zellkultur - Versuchen nur mit beschränkter Verlässlichkeit ermittelt werden. Die Wirkung eines Giftes kann stark von der Tier - Art abhängen. Vielleicht werden manche zunehmend im Lauf des Lebens auftretende Gesundheitsstörungen bei Menschen mit bisher ungeklärten Ursachen von allmählich sich im Körper anreichernden Substanzen mikrobieller Herkunft verursacht. Potentiell Toxine bildende Mikroorganismen sind besonders reichlich vorhanden in organischen Düngemitteln [49]. Von dort könnten Ausscheidungsprodukte dieser Lebewesen über Wurzeln in Nahrungspflanzen gelangen. Auch die Wanderung von Mikroben selbst per Wurzeln ins Pflanzeninnere ist nachgewiesen [47]. Die Organismen werden zwar beim Kochen inaktiviert, bis dahin von ihnen gebildete Stoffe bleiben aber möglicherweise erhalten.

Von parasitierenden, Toxine bildenden Mikropilzen befallene Reis - Körner sind oft verfärbt, manchmal aber auch nicht [52].

Zur Vertreibung von Schadinsekten aus Nahrungspflanzen - Kulturen wurde ein Produkt entwickelt bestehend aus Rückständen der Biogas - Erzeugung und Cyanobakterien, Beides potentielle Quellen für Mikroorganismen - Toxine [57].

Kommentar: Begasungsmittel

Auf Vorrat oder beim Transport über längere Strecken lagernde Lebensmittel werden zur Bekämpfung von Schadtieren begast. Bei mit konventioneller Ware hantierenden Handelsfirmen sind mehrere giftige Substanzen in Gebrauch, bei ausschließlichen Öko - Betrieben ist nur Kohlen(stoff)dioxid zugelassen. Bei einer Untersuchung von Lebensmitteln wurden jedoch in konventionell und ökologisch erzeugter Ware Rückstände von Phosphin, sofern überhaupt über der Bestimmungsgrenze gelegen, in größenordnungsmäßig etwa gleichen Mengen gefunden, wenn auch bei konventioneller Ware 2,5 mal häufiger als bei Öko - Ware. Letztere sollte jedoch eigentlich frei von diesem Begasungsmittel sein. Für das untersuchende Amt erklärt sich dieser Befund mit einer Vermischung beider Warenkategorien oder einer illegalen Anwendung in Öko - Betrieben. [37] Andere Mittel als Kohlendioxid können mit der behandelten Ware chemisch reagieren. Dabei könnten auch aus natürlichen Lebensmittel - Inhaltsstoffen toxische Substanzen neu entstehen. Dass einige dieser Reaktionsprodukte als im Körper abbaubar gelten schließt eine Gift - Wirkung nicht aus [45]. Viele Gift - Stoffe werden im Körper abgebaut. Zudem kann es auch hier zu einer allmählichen Anhäufung von Schäden über die Jahre hinweg kommen. Chemische Reaktionen bei Kontakt mit Nahrungsmitteln treten bei Methylbromid auf [38]. Zwar wird dieses seit den 1930er Jahren als Insektizid eingesetzte Mittel in Deutschland wenig verwendet, kann aber zur Behandlung von nach Deutschland importierten Lebensmitteln benutzt worden sein. Ethylenoxid kann mit Nahrungsmittel - Bestandteilen zu neuen Verbindungen reagieren und selbst sich in neue Abbauprodukte umwandeln [39]. Die Begasung einer Versuchstier - Diät mit Ethylenoxid hatte eine verringerte Verfügbarkeit der Aminosären Histidin, Methionin und Tryptophan zur Folge [44]. Phosphin - Moleküle können wegen ihrer Kleinheit sogar Mauerwerk durchdringen, daraus kann geschlossen werden, dass Dies auch bei Frucht - Schalen möglich ist [40].

Kommentar: Insekten und ähnliche Tiere in Nahrungsmitteln

Auch nach Vernichtung von Vorratsschädlingen durch Begasung bleiben die Tiere in der Lager - Ware. Ihre Körper zerfallen, wobei ebenfalls Toxine entstehen können. Früchte können Insekten - Larven enthalten, deren Inhaltsstoffe in Konserven - Produkte gelangen. [50]

Kommentar: Agrochemikalien und Düngemittel

Dass einige nach Verzehr von Nahrungsmitteln aus konventioneller Landwirtschaft auftretende Störungen auch durch manche Öko - Nahrungsmittel provoziert werden könnte mit dem Stoff - Transfer von konventionell wirtschaftenden in Öko - Betriebe per organischen Düngemitteln erklärt werden [1][2][4][32][33].

Dass auch organische Dünger trotz Untersuchung auf Schadstoffe Unheil anrichten können zeigt ein Vorfall in Baden - Württemberg, Landkreise Baden - Baden und Rastatt: Dort wurde in den Jahren 2005 bis 2008 auf Äcker kostenlos erhältlicher Kompost - Dünger ausgebracht, der Abfall - Schlämme aus der Papier - Industrie enthielt. Diese wiederum, so ein Anfangsverdacht, sollen die damit versorgten Felder mit per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) kontaminiert haben, auf die seinerzeit noch nicht regulär analysiert wurde. Im Oktober 2012 wurden PFC in anomal hohen Mengen auch im Wasser eines der Trinkwasser - Gewinnung dienenden Brunnens in Rastatt entdeckt, später auch im Grundwasser und in Seen. Der als Verursacher angeschuldigte Kompost - Händler kontert mit den Argumenten, PFC seien auch auf Böden ohne Aufbringung dieses Materials gefunden worden, die Menge des von ihm gelieferten Komposts könne nicht den Umfang der Kontamination erklären und das in den belasteten Böden gefundene Papier müsse wegen der langen Zeit zwischen Ausbringung seines Komposts und der späteren Analysen aus anderer Quelle stammen. Bis zur Aufdeckung dieser Umwelt - Verschmutzung hatte die Bevölkerung bereits PFC - kontaminiertes Leitungswasser konsumiert. Ein Öko - Gartenbau - Betrieb, der ein Angebot des verdächtigten Gratis - Komposts abgelehnt hatte, wurde durch auf dem Umweg über Beregnungswasser erhaltenes PFC ruiniert. Die zuerst von Aufsichtsbehörden erteilte gesundheitliche Unbedenklichkeitsbescheinigung der PFC - Kontaminationen musste unter dem Druck neuer Erkenntnisse revidiert werden. Durch Nutzung von Wasser aus illegalen Grundwasser - Brunnen und Verfütterung kontaminierter Pflanzen an Nutztiere können sich PFC weiter in landwirtschaftlichen Kompartimenten anreichern. In Deutschland wurden PFC als Umwelt - Schadstoffe erstmals 2006 im Hochsauerland entdeckt. Eine Langzeit - Studie fand verspätetes Einsetzen der Pubertät bei PFC - exponierten Kindern. In Baden - Baden hat PFC - haltiger Löschschaum der Feuerwehr zur Abschaltung eines Trinkwasser - Brunnens geführt. Industriell werden PFC genutzt zur Imprägnierung von Textilien und bei der Herstellung von Imprägniersprays, von Kunststoff - und Papier - Artikeln, von Farben und von Bioziden. [58]

Dass beim Verfasser Angst - Zustände vor Allem nach Verzehr konventionell erzeugter Nahrungsmittel auftreten lässt an einen Einfluss chemisch synthetisierter Biozide denken. Die bei Analysen gefundenen Rückstandsmengen dieser Stoffe selbst sind jedoch zu gering, um eine kurz- oder mittelfristige Gift - Wirkung zu erklären. Die Substanzen könnten aber durch chemische Reaktionen in Nahrungspflanzen neue Toxine erzeugen, die auch nach dem allmählichen Abbau eines Biozids vorhanden bleiben, vergleichbar der Wirkung von Begasungsmitteln, siehe oben. Bei Rückstandsuntersuchungen erweisen sich ökologisch erzeugte Lebensmittel im statistischen Mittel zwar als geringer belastet im Vergleich zu konventionell erzeugten [41]. Bei Untersuchungen werden aber auch rückstandsfreie Lebensmittel aus konventionellem Anbau gefunden [43]. Demnach könnte ein als aus ökologischer Erzeugung deklariertes Lebensmittel ohne Rückstände durchaus mit chemisch synthetisierten Bioziden kultiviert worden sein, wenn deren Abbau bis unter die Bestimmungsgrenze abgewartet wurde. Da Öko - Landbau - Betriebe, je nach Anbau - Richtlinie, organische Düngemittel aus konventionell arbeitenden Betrieben nutzen können, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass von Nutztieren ausgeschiedene Antibiotika über Wurzeln in Öko - Nutzpflanzen gelangen [48].

Die Abnahme der Angst - verstärkenden Wirkung von Nahrungsmitteln aus konventionellem Anbau über nach der toleranten EU - Bio - Verordnung erzeugte über nach weniger strengen Anbau - Verbänden erzeugte bis hin zu solchen aus der Produktion nach den strengen Demeter - Vorgaben lässt den Site - Verfasser spekulieren, ob Angst verstärkende Stoffe in den Ausscheidungen von besonders unter Angst - Stress leidenden Tieren in konventioneller Massenhaltung über als Dünger genutzte tierische Ausscheidungen in Nahrungsmittel gelangen können. Experimentell konnte eine Angst steigernde Wirkung von Duftstoffen aus menschlichem Angst - Schweiß bei Hunden [51] und bei Menschen [59] gezeigt werden. Vielleicht können Stoffe mit solcher Wirkung auch in anderen Körper - Ausscheidungen auftreten. In der Toxikologie sind zahlreiche Substanzen mit Angst steigernder Wirkung bekannt.

In auf konventionelle Art Pflanzenbau und hochtechnisierte Tierhaltung praktizierenden Betrieben können die Ausscheidungen der Tiere zur Düngung der Nutzpflanzen verwendet werden. In daraus erzeugten Nahrungsmitteln ist am ehesten mit der Anwesenheit hypothetischer von Tieren ausgeschiedener Angst verstärkender Inhaltsstoffe zu rechnen. Nach der EU - Bio - Verordnung wirtschaftende Betriebe können Dünger tierischer Herkunft und Tierfutter von konventionellen Betrieben beziehen, was eine Verschleppung besagter Inhaltsstoffe in Nahrungsmittel der EU - Bio - Kategorie ermöglicht. Auf letzterer Basis arbeitende Unternehmen können, mit je nach Verband unterschiedlich strengen Einschränkungen, ihre so erzeugten organischen Dünger und Futtermittel an Anbau - Verbänden angehörende Produktionsbetriebe weiterreichen und damit auch ---wohlgemerkt hypothetische--- chemische Angst - Verstärker. Dieses Gedanken - Spiel könnte die oben genannten Unterschiede in der Angst verstärkenden Wirkung von Nahrungsmitteln erklären.

Die Abnahme von Rücken - Beine - Schmerzen bei Verfasser nach Wechsel von Nahrungsmitteln aus ökologischem Anbau zu solchen aus konventioneller Landwirtschaft könnte spekulativ damit zusammenhängen, dass tierische Ausscheidungen nach den Regeln von Bio - Anbau - Verbänden erst nach Kompostierung als Dünger eingesetzt werden sollten. Die mikrobielle Aktivität im Kompost - Substrat könnte von der Neubildung von Toxinen begleitet sein. [47][49]

Am Beispiel von Karotten konnte gezeigt werden, dass solche aus konventionellem Anbau sich im Stoffwechsel der Kohlenhydrate und in der Chemie der Abwehr gegen Fraßfeinde von solchen aus ökologischem Anbau unterscheiden [53].

Auch im kommerziellen ökologischen Landbau werden zur Bekämpfung von Schadorganismen Mittel eingesetzt, deren Wirkung auf Menschen erst zum Teil erforscht ist. Dass zum Beispiel Präparate mit dem Bacillus thuringiensis (Bt), seit vielen Jahren in Öko - Kulturen ausgebracht, als harmlos für Menschen gelten bezieht sich auf auffällige Nebenwirkungen. Mögliche Langzeitfolgen sind schwierig zu erfassen. Ob zwischen Fällen von Durchfall - Erkrankungen und dem Verzehr von Salat mit hohem Besatz an einer bestimmten Unterart des Bt ein ursächlicher Zusammenhang bestanden hat ist bisher offen. Die vermutete Harmlosigkeit von gegen den Apfelwickler eingesetzten Granulose - Viren und aus Chrysanthemen - Blüten erzeugten insektiziden Pyrethrum - Präparaten für Menschen bezieht sich ebenfalls nur auf auffällige gesundheitliche Wirkungen. Granulose - Viren werden auch im konventionellen Obstbau ausgebracht. Das stark giftige Nikotin ist in Europa inzwischen als Bio - Insektizid verboten. Das Öko - Biozid Rotenon, aus Wurzeln tropischer Pflanzen gewonnen, erzeugt bei Mäusen eine dem Parkinson - Syndrom bei Menschen ähnliche Erkrankung und ist stark giftig für Fische. Das Mittel ist seit 2011 EU - weit nicht mehr zugelassen, wird aber in den USA weiter angewendet. Kupfer - Salze werden seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts als gegen viele Schadpilze und -bakterien wirksame Mittel eingesetzt. [54][55][56]

Kommentar: Natürliche potentiell toxische Stoffe in Nutzpflanzen

Veröffentlichungen hierzu sind in der Bibliographie oben angegeben. Speziell bei als Nahrungsmitteln genutzten Wurzelknollen war der Verfasser der Ansicht, durch Schälen würde der größte Anteil an zur Abwehr von Fressfeinden gebildeten Giftstoffen entfernt, wie zum Beispiel die Solanin - Alkaloide in Kartoffeln. Wäre jedoch das Knollenmaterial unter der Schale nicht auch mit Fraßschutzmitteln versehen, könnten Nagetiere sich nach Abnagen und Verwerfen der Schale ungehemmt am Knolleninneren gütlich tun.

Kommentar: Weitere Anmerkungen

Die genannten Beschwerden erreichen ihr Maximum etwa 1,5 bis 2,5 Tage nach Verzehr eines verdächtigen Nahrungsmittels und nehmen mit der verzehrten Menge zu oder ab. Eine Mangel - Erscheinung als Ursache ist wegen der Kurzfristigkeit des Auftretens der Symptome und deren Verursachung auch durch als nährstoffreich geltende Lebensmittel wenig wahrscheinlich.

Bei konventioneller und als ökologisch deklarierter Ware gleichermaßen auftretende Störungen lassen auch an die Möglichkeit der Falschdeklaration von Lebensmitteln denken. Beispiele hierzu sind in anderen Veröffentlichungen beschrieben [10][11][12][13][14][18][19][28][34][35]. Auch die Vermischung konventioneller mit ökologischer Ware im Lager von Handelsfirmen ist vorgekommen, zum Beispiel bei Linsen in der Türkei, was zu hohen Glyphosat - Rückständen in der Bio - Ware geführt hat.

Da beim Verfasser aus dem Ausland nach Deutschland importierte Nahrungsmittel besonders oft gesundheitlichen Ärger verursachen, achtet er beim Einkauf verpackter Öko - Ware auf die Etikett - Deklaration. Ist unter dem "Grünes Blatt" - Logo der EU als Anbaugebiet nur vage EU - oder Nicht-EU - Landwirtschaft angegeben, kann die Ware zwar in Deutschland verpackt oder zu Konserven verarbeitet worden sein, aber nach einem Import der Rohware aus dem Ausland.

Die oben erwähnten extremen Wirkungen von Nahrungsmitteln beim Verfasser sind möglicherweise Hinweis darauf, dass er zur Gruppe der in der Ausscheidung von toxischen Stoffen behinderten Menschen gehört [5].

Zu hypothetischen Gift - Wirkungen von Nahrungsmitteln auf die Psyche siehe auch ein anderes Kapitel der vorliegenden Site [3].

Auf einen toxischen Faktor in Nahrungsmitteln bei rheumatischen Schmerzen deuten auch Berichte hin, nach denen eine Fasten - Kur Schmerz - lindernd wirken kann [20]. Sind solche spekulativen Substanzen allerdings in Körper - eigenem Vorratsgewebe gespeichert, könnten sie bei verringerter Nahrungsaufnahme freigesetzt werden und dann Symptom - verstärkend wirken. Über die Linderung von Beschwerden wird auch berichtet nach Meiden bestimmter, im Allgemeinen als besonders gesund angepriesener pflanzlicher Vollwert - Nahrungsmittel [31] . Das Auftreten von Rücken - Bein - Schmerz nach Wechsel zu veganer Ernährung und der Schmerz - Rückgang nach Rückkehr zu Nahrungsmitteln tierischer Herkunft spricht zunächst für einen Protein - Mangel als Ursache der Störung, doch tritt Diese auch bei Versorgung mit hochwertigem Protein auf [30]. Vielleicht war hier der Grund für die Besserung zumindest nicht nur die Protein - reichere Ernährung sondern auch die Verringerung toxisch wirksamer pflanzlicher Nahrungsmittel. Auf eine toxische Ursache oder zumindest Mitbeteiligung an Rücken - Schmerzen weist auch deren Verschwinden nach starker Schleim - Ausscheidung (Entgiftungswirkung?) während einer Infektionskrankheit hin [21]. Ebenso wurden nach jahrelangem Konsum von für vollwertig und gesund gehaltenen Nahrungsmitteln schwere Gesundheitsschäden beobachtet [7][29].

Auf einer anderen Website berichtet ein sich vegan ernährender Forum - Teilnehmer von nach dem Verzehr von Banane - Dattel - Smoothies bei ihm aufgetretenen Symptomen wie Taubheit in Armen und Beinen, Kribbelgefühlen und Benommenheit. Das Ergebnis eines Blutzucker - Belastung - Tests war normal. Bei einer andere Forum - Teilnehmerin traten ähnliche Symptome ebenfalls nach dem Verzehr von süßen Früchten auf. [15]

Von einer anderen chronischen Vergiftung durch Lebensmittel, hier Brunnen - Wasser in Taiwan, (Blackfoot Disease), ist bekannt, dass sie sich zu Beginn durch Gefühle von Taubheit und Kälte, meist in den Füßen, bemerkbar macht [22]. Im Harn von Betroffenen wurden erhöhte Gehalte an Arsen, Mangan, Kupfer, Cadmium und Blei gefunden sowie erniedrigte an Zink und Selen im Vergleich zu Gesunden [23], im Haar von Erkrankten erhöhte Arsen - und Selen - Gehalte sowie erniedrigte Calcium - und Zink - Konzentrationen [25]. Arsen im Brunnen - Wasser wird in der Literatur zwar als Hauptursache dieser Störung genannt, doch gibt es anderenorts Gebiete mit ebenfalls abnorm hohen Gehalten im Wasser, aber ohne Auftreten dieser Erkrankung [24]. Da die Krankheit, Jahrzehnte nach Beginn des Brunnen - Wasser - Konsums erstmalig auftretend und nach Einführung von zentralen Wasser - Versorgungen allmählich zurückgehend, in dieser speziellen Form sich teilweise von einer reinen Arsen - Vergiftung unterscheidet und nur bei manchen Personen auftritt, werden weitere ursächliche Faktoren diskutiert: Genetisch bedingte Anfälligkeit, Mangel - Ernährung und fluoreszierende Substanzen wie Huminsäuren im Brunnen - Wasser [26].

An ähnlichen Symptomen, die aber auch durch andere Ursachen bedingt sein konnten, litt im 17. Jahrhundert der Wissenschaftler Blaise Pascal. Er soll schon als Kind unter Gesundheitsstörungen gelitten haben, später dann unter Lähmung - Symptomen an den Beinen und chronischen Schmerzen. [16] Möglicherweise hat die ihm nachgesagte asketische Lebensweise die Störungen verschlimmert, aber auch Psychosomatik könnte im Spiel gewesen sein [17].

Auf einer anderen Website berichtete ein Forum - Teilnehmer von seiner Erfahrung, dass nach langjährigem Konsum großer Mengen weißer gebackener Kartoffeln bei ihm Muskel - Zuckungen am gesamten Körper aufgetreten waren, die nach Meiden dieses Nahrungsmittels innerhalb von 3 Tagen verschwanden. Erneuter Kartoffel - Verzehr hatte einen Rückfall zur Folge. [42]

 

Bibliographie

 

Nahrungsmittel aus konventionellem Anbau versus biologischen Landbau: Inhaltsstoffe und mögliche Auswirkungen unterschiedlicher Kultivierungs- und Verarbeitungsformen auf die Gesundheit des Menschen, unter besonderer Berücksichtigung des Gastrointestinaltraktes und des neuroendokrinen Systems. Eine Bestandsaufnahme bisher vorhandener wissenschaftlicher Literatur. Schindlegger, G. H. Veröffentlicht im Internet: http://www.med-grenzfragen.at/download/Diplomarbeit_Gundula_Schindlegger.pdf

Gemüse als Risikofaktor? dpa - Meldung In: Nassauische Neue Presse 05.03.1999. [Statistisch wurde bei sich vegetarisch ernährenden Frauen ein im vergleich zu anderen Frauen 5-fach erhöhtes Risiko einer Hypospadie (Fehlmündung der Harnröhre an der Unterseite des Penis) bei von ihnen geborenen Jungen gefunden. Nach Jean Golding vom die Studie durchführenden Institut für Kinder - Krankheiten an der Universität Bristol, Großbritannien, kommen als Ursache für diesen Zusammenhang zum Beispiel Biozid - Rückstände, Substanzen in Düngemitteln oder in Pflanzen enthaltene Östrogen - artige Wirkstoffe in Frage. Letztere wurden in anderen Studien mit unterentwickelten Hoden bei Neugeborenen und Störungen an Spermien in Zusammenhang gebracht.]

Internet - Forum "Gesundheit" auf Lifeline → Expertenrat → Tomaten-Rheumaschub?? http://www.lifeline.de/expertenrat/frage/Gelenkbeschwerden-Rheuma/Tomaten-Rheumaschub-?threadId=194396

Internet - Forum "Nachtschatten-Gemüse und Gelenkschmerzen". http://pagewizz.com/nachtschatten-gemuese-und-gelenkschmerzen/

Neurodermitis: Wasserenthärter verhindern Ekzembildung. In: Ärztliche Praxis, Internet - Ausgabe vom 02.02.2009. [Die Härte von Leitungswasser scheint geographisch positiv korreliert zu sein mit der Häufigkeit von Ekzemen und Neurodermitis bei Kindern. In einer Studie zeigte sich 2 Wochen nach Installation von Ionenaustauschern zur Enthärtung des häuslichen Leitungswassers bei Neurodermitis - kranken Kindern ein deutlicher Rückgang der Symptome. Nach einer Veröffentlichung von Thomas, K. / und Anderen im British Journal of Dermatology 2009; 159: 561 - 566. Abstract: http://www3.interscience.wiley.com/journal/120696229/abstract

Spontan Heilung / Die Heilung kommt von innen. Weil, A. Kopp Verlag: Rottenburg Januar 2015 (2. Auflage der Sonderausgabe). Darin Kapitel "- 10 - Sich vor Giften schützen". [Der Buch - Autor führt die starke Zunahme der Häufigkeit von Ekzemen in Japan in den letzten Jahrzehnten auf den verstärkten Verzehr von Nahrungsmitteln aus industrieller, Biozid - gestützter Landwirtschaft und aus tierischen Quellen sowie aus industrieller Lebensmittel - Verarbeitung zurück, da bei Umstellung der Ernährung auf Produkte aus ökologischer Landwirtschaft ein Abklingen von Ekzemen beobachtet wurde. Der Autor berichtet auch von einer an Asthma, chronischer Entzündung der Nasennebenhöhlen und Allergien leidenden Frau, deren Beschwerden durch Nahrungsmittel aus biologisch-dynamischem Anbau zurückgedrängt werden können.]

 

 

Quellen und Anmerkungen

 

1. EU Bio und Naturland Öko im direkten Vergleich. Veröffentlicht von Naturland e. V., Kleinhaderner Weg 1, 82166 Gräfelfing, im Oktober 2015: http://www.naturland.de/images/Naturland/Richtlinien/RiLi_Vergleich_Naturland-EU_deu.pdf
2. Richtlinien des Anbau - Verbandes Biokreis: http://www.biokreis.de/richtlinien.php
3. Siehe Kapitel "Neurologische und psychische Störungen: Teil 1" → Abschnitt "Depressionen und manische Zustände".
4. Unterschiede zwischen der EU-Verordnung ökologischer Landbau und den Richtlinien der Anbauverbände Bioland, Naturland und Demeter. Veröffentlicht vom Umweltinstitut München e. V.: http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/Downloads/07_FAQ/Lebensmittel/vergleich_richtlinien.pdf
5. Wilson, L.: Poor eliminator, very poor eliminator, and all poors patterns on a hair mineral analysis: http://www.drlwilson.com/articles/POOR%20ELIMINATOR.htm
6. Stock, A.: Die Gefährlichkeit des Quecksilberdampfes. In: Zeitschrift für angewandte Chemie 1926; 39: 461 - 468.
7. EU.L.E.N-Spiegel / Wissenschaftlicher Informationsdienst des Europäischen Institutes für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E) e. V. 15. März 2001; 7 (1). Auch veröffentlicht im Internet: http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2001/2001-1_i_web_EULE.pdf
8. Jordan, Angela: Gesundheitsschädigende natürliche Pflanzenstoffe. Veröffentlicht im Internet mit Datum 03.11.2011: http://www.gesundheit.de/ernaehrung/rund-ums-lebensmittel/wissen-rund-um-lebensmittel/gesundheitsschaedigende-natuerliche-pflanzeninhaltsstoffe
9. Jaminet, Paul: What´s the trouble with sweet potatoes? Veröffentlicht mit Datum 11.01.2011 im Internet: http://perfecthealthdiet.com/2011/01/what%E2%80%99s-the-trouble-with-sweet-potatoes/
10. Teevs, C.: Lebensmittelskandal: Wie der Bio-Pfusch funktioniert. Veröffentlicht am 07.12.2011 bei Spiegel online: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/lebensmittelskandal-wie-der-bio-pfusch-funktioniert-a-802245.html
11. Klawitter, N.: Schmutziger Grenzverkehr. In: Der Spiegel 2008; (11): 97: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/56151536 Sowie: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-56151536.html
12. Bonstein, J. / und Andere: Alles Bio, oder was? In: Der Spiegel 2007; (36): 24: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-52809273.html Sowie: http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/52809273
13. Schlamp, H. - J.: Lebensmittelskandal: Die schmierigen Geschäfte der Olivenöl-Mafia. Veröffentlicht am 24.12.2011 bei Spiegel online: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/lebensmittelskandal-die-schmierigen-geschaefte-der-olivenoel-mafia-a-805678.html
14. Klawitter, N.: Komische Karotten. In: Der Spiegel 12.11.2016; (46): 71. [Im Sommer 2015 wurde die "Naturland Marktgenossenschaft" in Lippetal mit Möhren falsch deklarierter Bio - Qualität und Herkunft beliefert.]
15. Forum "High Carb Raw Vegan Chat": http://www.30bananasaday.com/forum/topics/numbness-and-tingling-of-hands-and-feet-am-i-alone
16.  Wikipedia - Dokument "Blaise Pascal": https://de.wikipedia.org/wiki/Blaise_Pascal
17. Attali; Jaques: Blaise Pascal: Biographie eines Genies. Verlag Klett-Cotta: 2006: 69 ff.
18. Läsker, Kristina: Das Märchen vom guten Bio-Essen. Veröffentlicht im Internet mit Datum 26.11.2016: http://www.stern.de/wirtschaft/news/bio-essen-wahrheit-lebensmittel-7209494.html
19. Website "lme / Lebensmittel - Markt - Ernährung" → Dokumente zu Betrug bei Bio - Lebensmitteln: http://www.animal-health-online.de/lme/?s=tt0005&x=6&y=7 und Folgeseiten
20. Meldung der Presse - Agentur ddp: Fasten lindert Arthroseschmerz. In: Nassauische Neue Presse 21. Juli 2007: KuS 14.
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22. Tseng, W. P.: Blackfoot diesease in Taiwan: a 30-year follow-up study. In: Angiology 1989 June; 40 (6): 547 - 558.
23. Tsaj, J. L. / und Andere: Determination of urinary trace elements (arsenic, copper, cadmium, manganese, lead, zinc, selenium) in patients with Blackfoot disease. In: Archives of Environmental Health 2004 December; 59 (12): 686 - 692.
24. Chen, S. L. / und Andere: Trace element concentration and arsenic speciation in the well water of a Taiwan area with endemic blackfoot disease. In: Biological Trace Element Research 1995 June; 48 (3): 263 - 274.
25. Pan, T. C. / und Andere: Trace elements in hair of Blackfoot disease. In: Biological Trace Element Research 1993 November - December; 39 (2 - 3): 117 - 128.
26. Chien, J. C.: Blackfoot disease. In: The Lancet 1990 August 18; 336 (8712): 442.
27. Themenheft "Polierter Reis und Beriberi". In: Eu.L.E.n-Spiegel / Wissenschaftlicher Informationsdienst des Europäischen Institutes für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (Eu.L.E.) 30.05.1997; 3 (4). Veröffentlicht im Internet: http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/1997/1997-4_i3_web_EULE.pdf
28. Klawitter, Nils: Not mit dem Nachschub. In: Der Spiegel 08.04.2017; (15): 74 - 75.
29. Rücken. "Guten Morgen" - Glosse veröffentlicht unter dem Pseudonym "Leberecht". In: Nassauische Neue Presse 13.04.2016: 11. [Der Autor berichtet von 2 Arbeitskollegen, von denen der Eine sich vegetarisch von Öko - Lebensmitteln ernährt, viel Sport treibt und sehr starke Rücken - und Knie - Beschwerden hat und der Andere keinen aktiven Sport betreibt, Gemüse meidet und frei von Gelenk - Beschwerden ist.]
30. Back Problems Message Board / HealthBoards > Bone-Joint-Muscle > Back Problems > Lower back pain from vegetarian diet: Beiträge Nr. 1 von "luciansava" vom 10.02.2004 und Nr. 2 von "GracieGirl" vom 10.02.2004: http://www.healthboards.com/boards/back-problems/148912-lower-back-pain-vegetarian-diet.html
31. Morrison, Clare E.: The GP who gave up fruit and veg to cure her aches and pains. Veröffentlicht mit Datum 17.07.2012 in "MailOnline / health": http://www.dailymail.co.uk/health/article-2174474/The-GP-gave-fruit-veg-cure-aches-pains.html
32. Möller, Kurt: Charakterisierung und Eignung von organischen Handelsdüngemitteln für den Einsatz in intensiven Öko-Gemüsebaukulturen. Vortrag im Rahmen der Bioland-Wintertagung in Bad Boll am 14.01.2014: http://www.bioland.de/fileadmin/dateien/HP_Dokumente/Flyer_und_Broschueren/Moeller-Vortrag14012014-Bad_Boll-pdf.pdf
33. Drangmeister, H.: Düngung – Vergleich der Richtlinien der Öko-Anbauverbände / D1 Allgemeiner Pflanzenbau. Veröffentlicht im Internet: https://www.oekolandbau.de/fileadmin/redaktion/oeko_lehrmittel/Fachsschulen_Agrar/Landwirtschaft/Aktualisierung_2012/flwmd01_22_2011.pdf
34. Maurin, Jost: Verdächtiger "Bio"-Weizen im Ökobrot / Ein Händler aus der Slowakei lieferte 2000 Tonnen Weizen nach Deutschland – teils sogar, nachdem der Firma das Biosiegel entzogen worden war. Veröffentlicht im Portal der "Tageszeitung" mit Datum 09.05.2017: http://www.taz.de/!5407005/
35. Maurin, Jost: Ein Fall von "Gier frisst Hirn" / Rumänische Firmen haben konventionelles Getreide mit Bio-Siegel verkauft – auch nach Deutschland / Viele Abnehmer schauten weg. Veröffentlicht im Portal der "Tageszeitung" mit Datum 03.12.2014: http://www.taz.de/!5027182/
36. Sun, Matthew: Fasting, Cleansing and Detoxification Reactions. Veröffentlicht im Portal "Detox.net.au": https://detox.net.au/fasting-cleansing-detoxification-reactions/
37. Scherbaum, Ellen / und Andere: Rückstände des Begasungsmittels Phosphorwasserstoff in wasserarmen pflanzlichen Lebensmitteln. Veröffentlicht im Portal des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) Stuttgart: http://www.cvuas.de/pub/beitrag.asp?subid=1&Thema_ID=5&ID=1605
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58.  Klatt, Patricia / Frey, Andreas: Woher kam das Zeug bloß? Veröffentlicht mit Datum 04.09.2016 auf der Website "Frankfurter Allgemeine Wissen": http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0
59. Tenzer, Eva: Immer der Nase nach! In: Bild der Wissenschaft 2018; (1): 62 - 68.

 

Zuletzt aktualisiert am 19.11.2018
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